Cars 2

© Disney Interactive

Des Deutschen liebstes Kind ist bekannterweise das Auto. Es soll ja Menschen geben, deren Liebe zum fahrbaren Untersatz so weit reicht, dass sie ihm Namen geben oder gar mit ihm sprechen. In Disneys "Cars" geht man noch einen ganzen Schritt weiter: Dort bekommen die Autos eine eigene Persönlichkeit und sind in der Lage, menschengleich zu kommunizieren.

Was für den erwachsenen Zuschauer etwas albern erscheinen mag, funktioniert bei den Kids hervorragend. Der im Jahre 2006 erschienene Animationsfilm "Cars" war ein voller Erfolg. Ihm folgten TV-Serien, zahlreiche Merchandise-Produkte und natürlich auch eine Videospielumsetzung. Heute, circa sechs Jahre später, erfreuen sich Cars 2 die kleinen Zuschauer an der Fortsetzung von "Cars". Selbstverständlich gibt es auch diesmal ein Videospiel, das die Freunde sprechender Vehikel an die Monitore fesseln soll.

Während das Spiel zu "Cars" in eine frei befahrbare Spielwelt einlud, gehen die Entwickler bei "Cars 2" neue, leider auch geradlinige Wege. Der Spielverlauf gliedert sich, so wie man es aus Autorennspielen kennt, in einzelne Rennen. Für Abwechslung sorgen die verschiedenen Fähigkeiten der Fahrzeuge sowie die unterschiedlichen Spielmodi. So sammelt man während eines Rennens zum Beispiel Power-ups oder Waffen, die man gegen seine Kontrahenten einsetzen kann.

Durch Driften und kleinere Actioneinlagen füllt man die sogenannte Highspeed-Anzeige, die es je nach Füllstand erlaubt, einmal richtig Gas zu geben. "Cars 2" hebt sich weder in optischer noch in spielerischer Hinsicht von anderen Genrekollegen ab, bietet aber dennoch eine Menge kurzweiligen Spielspaß.

von Dirk Rauchfuß


Preis: ca. 40 Euro

Vertrieb: Disney Interactive