Der Ja-Sager

- © Warner
Positiv Denken - Gut ist, wer Gutes denkt, weiß schon der Volksmund. Nur Carl Allen (Jim Carrey) muß das noch lernen, denn der chronische Zyniker verweigert sich allem, was das Leben ihm bietet. Schneller als ihm lieb ist, findet sich Carl in einer Lebenskrise wieder und beschließt, etwas dagegen zu unternehmen.
Ein Motivationstrainer (Terence Stamp) krempelt sein Leben gehörig durcheinander. Er lehrt ihn, "Ja" zu jeder Gelegenheit zu sagen. Also nimmt Carl fortan Koreanischstunden, legt sich mit Höchstgeschwindigkeit auf diversen Rollen in die Kurve und springt am Bungeeseil von der Brücke, denn er kann einfach nicht "Nein" sagen.
Tatsächlich wirkt die neue Einstellung. Carls positive Art bringt neuen Schwung in sein Leben und in die Liebe. Die hübsche Allison ist fasziniert von Carls Elan und zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze. Doch das neue Leben hat nicht nur seine Vorteile. Es strengt auch ganz schön an.
Jim Carrey ist wieder auf Slapstikspur.
Nachdem er sich mit einem Ausflug ins Drama- und Thrillergenre auch als seriöser Schauspieler etablieren konnte, ist er in der Verfilmung des Selbsthilfebestsellers von Danny Wallace wieder ganz der Alte. Die visuelle Komik, die ihm in Filmen wie "Ace Ventura" oder "Die Maske" zu Millionen Fans verhalf, funktioniert auch hier. Wie schon in "Der Dummschwätzer" wird Carrey von einem Fluch verfolgt, der am Ende seine Erlösung bedeutet. Bis dahin gibt es aber ausreichend Gelegenheit für Regisseur Peyton Reed ("Trennung mit Hindernissen"), Carls mißliche Lage für reichlich Schenkelklopfer zu mißbrauchen.
von Lars Tunçay
Start: 19. Februar 2009
Genre: Komödie
Dauer: 104 Minuten
Verleih: Warner

