Die Perlmutterfarbe

- © Constantin Film
Kammerspiel - Dem Regisseur Marcus H. Rosenmüller ist es gelungen, die Romanvorlage in ein unglaublich dichtes Kammerspiel zu packen - Komödie und Drama zugleich. Es ist natürlich das Werk des gesamten Teams - allen voran die jugendlichen Haupt- und Nebendarsteller - die eine Atmosphäre entstehen lassen, daß der Atem stockt.
Wir schreiben das Jahr 1931 und befinden uns in einer kleinen bayrischen Schule unter Siebtklässlern, die uns das Weinen, Lachen aber auch Fürchten lernen. Unser Held Alexander alias Markus Krojer träumt vom bevorstehenden Malwettbewerb, sein Zuhause ist etwas harmoniebedürftig, was nicht unbedingt an seiner Mutter Klari (Brigitte Hobmeier) liegt. Der eigentliche kreative Kopf der Klasse ist jedoch Maulwurf alias Dominik Nowak, u.a. ein Supertüftler und genialer Erfinder, Lotte, dargestellt von Zoe Mannhardt, ist die Klassenkameradin, der beide imponieren wollen.
In diesem Zusammenhang verstrickt sich Alexander von einer kleinen Lüge in ein Riesengespinst, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Vor allem schleicht sich drohendes Unheil in Form des Ränkespiels eines Mitschülers ein. Dieses Machtspiel greift um sich und läßt Mitspieler, Mitwisser, Abweichler, aber auch gewissenlose brutale Machenschaften wachsen, die beinahe tödliche Ausmaße annehmen.
Schafft es Alexander am Ende doch noch, das Knäuel zu entwirren und Verantwortung zu übernehmen?
- blw -
Start: 8. Januar 2009
Original: Die Perlmutterfarbe
Genre: Drama
Dauer: ca. 110 Minuten
Verleih: Constantin Film

