Der Birnenverächter von Hannibal von Instetten

- © Edition PaperONE
Jaaa! Das fetzt. Das geht ab – wie Schmidts Katze. Ein Fabuliertalent im schmücken Voradvent, dazu etwas DaDa und ganz viele Stile. Hui. 200 vollgepfl asterte Seiten Literatur von einem, der auszog, den Namen "Instetten" zu waschen, und zwar ab – von zu vielem Ballast aus Deutschstunden. Das Buch jedenfalls schickt den Bereiten auf eine extrem geistreiche Reise durch die Welt der Anspielungen.
Intelligenz ist vonnöten, um folgen zu können, dafür erreicht der Genuss ein Optimum, schließlich ist über hohe Latten springen einfach viel, viel aufregender, als den Flachsinn aus der Comedy-Ecke zu bespielen. Faszinierend auch die Schnelligkeit des Buchs, hier werden keine Zeilen geschunden, Instetten hackt grazil in die Kerben, wo sich Kerben auftun, und stochert nicht wahllos im Buchstabenbrei.
Fein. Fein. Ein Glücksfall für die Edition PaperONE – allein, weils Qualität ist, was da geschrieben steht. Mir geht das Herz auf … und über den Inhalt Schweigen!
von Volly Tanner
Verlag: Edition PaperONE

