Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

- © Constantin Film
Horst Schlämmer for Kanzler! - Nach dem Drehbuch und der Idee von Angelo Colagrossi und Hape Kerkeling entstand eine herrlich kommödiantische Studie im Vorfeld der Bundestagswahl!
Der Name ist Programm: Horst Schlämmer alias Harpe Kerkeling kann mit seinem Job beim Grevenbroicher Tagblatt rein gar nichts mehr anfangen. Daher entsteht kurzerhand seine eigene Partei, die "Horst Schlämmer Partei - HSP", und er stürzt sich in einen Wahlkampf, der seinesgleichen sucht.
Schlämmer erhält Unterstützung durch den Praktikanten Ulle (Simon Gosejohann).
Gemeinsam erreichen sie, daß die Partei ihren Bekanntheitsgrad durch PR-Attacken mit Biß rasant erhöhen kann - und der HSP gelingt es schließlich, als neue Partei zur Bundestagswahl zugelassen zu werden. Im Zuge der Wahlkampagne läßt es sich fast niemand aus seinem näheren bzw. weiteren Bekanntenkreis nehmen, ihm beizustehen und die erforderlichen Mittelchen beizutragen. Eine bunte Palette, ein großer Strauß mit "Stilblüten" taucht auf der Leinwand auf.
Zwischenzeitlich trifft der neue Kandidat natürlich noch eine ganz spezielle Frau mit hochtrabenden Plänen. Hieraus ergeben sich u.a. slapstickartige Erlebnisse. Die daraus folgenden Konflikte ziehen wiederum noch weitreichendere Kuriositäten nach sich. Unvermittelt sieht er sich als Opfer, das von der Polizei verfolgt wird. Das alles kann unseren Horst Schlämmer jedoch nicht aus der Bahn werfen, und so ist er als Parteivorsitzender am Wahlsonntag in seiner Grevenbroicher Stammpinte umringt von jubelnden Fans anzutreffen. Nach den Hochrechnungen im Fernsehen zu urteilen, könnte er durchaus Chancen haben. Sollte sich der Traum etwa bewahrheiten?
In weiteren Rollen brillieren Alexandra Kamp alias Alexandra Kamp, Renate Hammelböck alias Maren Kroymann, sowie Günni, der Wirt alias Norbert Heisterkamp. Produzent Angelo Colagrossi war auch gleichzeitig für die Regie verantwortlich und hat gemeinsam mit dem tollen Team ein Epos geschaffen, das ständig unser Zwerchfell durchrüttelt, aber uns auch manchmal todernst Realitäten auftischt, die in der großen Politik ihr Zuhause haben. Die turbulente Kameraführung hatte Frank Grunert inne.
Wer z.B. wahlmüde ist, sollte sich dieses turbulent spritzige Machwerk noch vor dem Herbst zu Gemüte führen - alle anderen können das aber auch tun.
- blw -
Start: 20. August 2009
Genre: Politsatire
Verleih: Constantin Film

