Kinderherz von Tristan Rosenkranz (Hrsg.)

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Familien zwischen Ausgrenzung und Aufbruch - Das Wort ist eine Waffe. Und diese Waffe kann genauso Menschen ins Abseits drängen, wie eine vors Gesicht gehaltene Kalashnikov. In der Anthologie "Kinderherz" geht es genau darum. Es geht um Gleichstellung, einen Begriff, der besetzt scheint, bei dem jeder denkt zu wissen, was gemeint ist.

Tristan Rosenkranz von der Literaturgruppe Kraftfelder will aber dahinter und sammelte dafür tiefschürfende Autoren, wie den Familienrichter Jürgen Rudolph, Familientherapeutinnen und Publizistinnen, wie Astrid von Friesen, Ursula Kodjoe, Beate Kricheldorf oder Jörg Stanko, den Verfahrensbeistand Horst Schmeil, den Leiter der Thüringer Fachgruppe für Jungenarbeit Jürgen Reifarth, den Musiker Michael Pfennig, Diplompädagogen, Gleichstellungsbeauftragte, die Vorstände der Männerpartei, des MANNdat e. V., des AGENS e. V. sowie des Gleichmass e. V., aber auch Autoren wie Sven-André Dreyer, Hauke von Grimm, Jennifer Sonntag und viele mehr.

Und baute ein dreigeteiltes Buch zusammen. Ein trauriges, zu Herzen gehendes Buch. Ein Buch, das von Zweifeln berichtet, von Kontaktverlust und Sehnsucht. Ein Buch, das wichtig ist, damit wir das selbstständige Denken und Fühlen nicht verlernen.

von Volly Tanner


Verlag: Klotz Verlag