Krabat

© 20th Century Fox

Der Zauberlehrling -  Es ist Nacht zur finsteren Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Eine unbekannte Macht treibt den jungen Bauernburschen Krabat in eine Mühle, dessen Meister ihm einen Pakt anbietet. Er bekomme Unterkunft und Verpflegung, wenn er sich in dessen Hände begibt und zu seinem Lehrling wird. Der 14jährige willigt ein und beginnt seine Ausbildung gemeinsam mit den anderen Jungs. Die meisten von ihnen bleiben ebenso undurchschaubar wie der Meister.

Doch die Tage sind mit harter Arbeit gefüllt, so bleibt Krabat nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken. In dem Altgesellen Tonda findet er einen Freund, der seine schützende Hand über ihn hält und ihn in der wahren Lehre der Gemeinschaft unterrichtet: der schwarzen Magie. Krabat genießt die neue Macht, doch wie alles im Leben hat sie ihren Preis und wie hoch der ist, beginnt der Junge zu ahnen, als er sich in die schöne Kantorka verliebt.

Der Anspruch, internationales Kino zu machen, sieht man "Krabat" bereits in der ersten Szene an. Detailverliebte Bauten sorgen für authentisches Zeitkolorit, die Bilder vibrieren vor düsterer Schönheit, die Effekte sind makellos und in alledem tummelt sich die erste Garde der deutschen Jungdarsteller, beaufsichtigt von Charaktermime Christian Redl.

Schließlich ging es hier um die Verfilmung eines der bekanntesten deutschen Jugendbücher. Marco Kreuzpaintner, der zuletzt mit "Trade" amerikanische Filmluft schnupperte, ist es zu verdanken, daß die Adaption von Otfried Preußlers 1971 veröffentlichtem Roman sowohl Kritik, als auch Publikum zufriedenstellen wird.
 
von Lars Tunçay


Start: 9. Oktober 2008

 
Genre: Fantasy

Dauer: 120 Minuten

Verleih: 20th Century Fox