LiHanabi

- © LiHanabi
LiHanabi - klingt exotisch, läßt sich aber nicht so recht zuordnen. Der Name weckt Interesse, sich diese hallenser Band mal genauer anzusehen – und es lohnt sich. LiHanabi kommt aus dem Japanischen und heißt Feuerblume oder Feuerwerk, und so treffend hat sich eine Band selten benannt. Wie ein bunter Strauß aus Pop, Rock und Elektro, mal sanft, mal hart, aber immer stark, kommen die Songs der Hallenser daher und verzaubern sowohl auf CD als auch bei Live-Auftritten, ohne daß sich dieser frische Stilmix in eine Schublade stecken läßt.
Dabei trägt vor allem der vielschichtige und einprägsame Gesang durch die Lieder. Die Band, die sich 2006 gegründet hat, spielt seit 2010 in aktueller Besetzung zusammen. Neben Sängerin und Gitarristin Enna gehören Mathew am Schlagzeug und Sythesizer und der Bassist Arni zu LiHanabi. Die Drei schreiben die Musik und Texte selbst, inspieriert durch das Leben, wie sie sagen. Und das kommt gut an. Nach ihrem Überraschungssieg beim "Großen Preis" in Leipzig, der ihnen den Titel Leipzigs Band des Jahres 2010 einbrachte, konnten sich LiHanabi im März diesen Jahres beim Köstritzer Echolot gegen etwa 360 Mitbewerber durchsetzen.
Das bringt nicht nur jede Menge PR und Referenzen für die junge Band, sondern auch gute Chancen auf eine vielversprechende Karriere. Ihre bisher veröffentlichten Alben "Searching The Elephant" und "Unique Landscape" haben sie in Eigenregie aufgenommen und vertrieben, doch nun scheint der Weg bis zum Plattenvertrag gar nicht mehr so weit zu sein...
von Josephine Heinze

