Mario Pinkowski: Das Chamäleon in Halle

- © Mario Pinkowski
Diplomschauspieler Mario Pinkowski war gelernter Instandhaltungsmechaniker für Kraftwerksanlagen, Betriebsschlosser, Schweißer und Theaterhandwerker, doch nichts von alledem konnte ihn begeistern. Erst 1993 begann er das passende Studium und hielt vier Jahre später ein Diplom im Fach Schauspiel der Hochschule für Musik und Theater Rostock in den Händen. Das war das Ticket zu den Brettern, die die Welt bedeuten, und der Beginn einer erfolgreichen Reise durch die Theater Deutschlands.
Der junge Mann spielte in Rostock, Berlin und auf den Uckermärkischen Bühnen von Schwedt, bis er dann für eine längere Zeit ans Thalia Theater nach Halle kam. Der Stadt treu bleibend, entschied er sich 2005 für die freiberufliche Tätigkeit als Schauspieler und ging an das Privattheater Theatrale "Die freien Komödianten e. V.", mit dem sich eine lange Zusammenarbeit ergab, die lediglich für wenige Arrangements in Erfurt oder Dresden unterbrochen werden sollte und bis heute andauert.
Während dieser 15 Jahre war er Teil aller Produktionen, von dem Schauspieler träumen: "Othello", "Kabale und Liebe", "Die Leiden des jungen Werther", "Romeo und Julia", um nur wenige Stücke zu nennen. Was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll, ist, dass Pinkowski neben seinen Bühnentätigkeiten auch an verschiedenen Fernsehproduktionen des ZDF und Sat.1 mitwirkte, doch es zog ihn immer wieder zurück ans Theater.
Das nächste Mal zu sehen ist er am 18. September in der Schauburg Halle, wo er das Solostück "Über die Liebe" nach einer Erzählung von Anton Tschechow präsentiert und am 21. September mit K. Bange in "Fast Faust", bei dem Goethes Paradestück von nur zwei Akteuren gespielt wird. Nähere Infos zu den Stücken und zu Mario Pinkowski unter www.mario-pinkowski.de.
von Jane v. Bartnitzke

