Monsters vs. Aliens

- © Paramount
Komische Kreaturen - So hatte sich Susan ihren Hochzeitstag nicht vorgestellt. Durch die Kollision mit einem Meteoriten findet sie sich urplötzlich in Augenhöhe mit Wolkenkratzern wieder.
Vom Fleck weg wird sie von einem Rudel Militärs niedergestreckt und in ein geheimes unterirdisches Labor verfrachtet. Dort trifft sie zum ersten Mal auf ihre monströsen Freunde: einen durchgeknallten Professor, der durch einen Arbeitsunfall zur menschlichen Kakerlake wurde, Missing Link, eine heldenhafte Kreuzung aus Affe und Fisch, den undefinierbaren Blob B.O.B., der ein Hirn für verzichtbar hält, und Insektosaurus, eine Riesenlarve mit kindlichen Angstattacken. Kein Wunder, daß Susan am liebsten alles wieder auf normal schalten würde.
Doch als die außerirdische Invasion droht, wird aus dem zusammen gewürfelten Haufen ein unschlagbares Team, das den Aliens gehörig den Hintern versohlen darf. An den Kinokassen konnten die computeranimierten Werke der Dreamworks-Schmiede bislang immer punkten. So spielte etwa die Shrek-Trilogie Milliarden ein und zuletzt konnte sich auch "Ab durch die Hecke" gut gegen die Konkurrenz aus dem Disney-Hause Pixar schlagen. Zwar spielt "Monsters vs. Aliens" ebenso wie Pixars "Wall-E" in einem Science Fiction Szenario, doch ist die Herangehensweise eine völlig andere.
Während der kleine Roboter auf große Gefühle setzt, werden hier einfach nur die Lachmuskeln gereizt. Dies geschieht jedoch mit so viel Tempo und unzähligen Anspielungen auf das Genre, daß es für kleine und große Fans gleichermaßen eine wahre Freude ist - wenn es die Projektionstechnik erlaubt sogar in 3D.
von Lars Tunçay
Start: 2. April 2009
Genre: Animation
Dauer: 94 Minuten
Verleih: Paramount

