Alle Artikel



© Glassville Records/Alive
In der musikalischen Stilrichtungsbeschreibung ist es oft eine Sache des Blickwinkels. Ist die vorliegende Musik von Mandrake Project nun wunderbar ruhige, schwebende Popmusik oder handelt es sich dabei um Progressive Rock, wie es ihre Plattenfirma propagiert? Ich denke, dass es eigentlich völlig egal ist, warum jemandem die Musik gefällt. Die aus acht Protagonisten bestehende Band aus Pittsburgh/USA gründete sich 2002 und hat mittlerweile drei Longplayer herausgebracht. Dass die Jungs mit dem vorliegenden Werk "Transitions" einem ... 
weiterlesen


© Virgin Records/EMI
Inzwischen ist die 24-jährige Sängerin Mitglied von Superheavy, einer Band, in der sie neben Größen wie Mick Jagger, Dave Stewart (Eurythmics) und Bob Marleys Sohn Damian Marley agiert. Deren erstes Album wird in diesen Tagen veröffentlicht. Doch auch Frau Stones Solokarierre läuft blendend: Bereits von ihrem Albumdebüt "The Soul Sessions" verkaufte die damals 16-Jährige über zwei Millionen Exemplare. Auf ihrem zweiten Longplayer "Mind, Body & Soul", der direkt an die Spitze der UK-Charts gelangte, erweist sie sich dann ... 
weiterlesen


© Jazzhaus Records
Die Erneuerer des Blues. Wie auch Joe Bonamassa seinen Blues in der eleganten Floyd-Variante präsentiert, beweisen die britischen Youngster mit ihrem dritten Album ebenfalls einmal mehr, dass auch ein traditionsbewusstes Genre wie der Blues dem allgemeinen Trend des Wegfalls der Genregrenzen nicht standhalten kann. Ihr energetischer Rock ruft nicht zuletzt durch die stark an Bono erinnernde Stimme ihres klasse Sängers Jason Barwick starke Assoziationen zur späten 80er-Phase von U2 hervor. Das ist wohl eher ungewollt bzw. gottgegeben als am ... 
weiterlesen


© Rykodisc/Warner
Je oller, desto doller – dieser Spruch passt bei Scott "Wino" Weinrich wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge. Zwei Alben unter dem Namen "Wino", davon eines im ungewohnten Singer-Songwriter-Gewand, ein Album mit dem All-Star-Projekt Shrinebuilder (mit Mitgliedern von Neurosis, Melvins und Sleep) sowie ausgedehnte Europa-Tourneen mit Shrinebuilder und Saint Vitus – so umtriebig wie in den letzten zwei Jahren war der inzwischen 50-Jährige trotz seiner vielen Bands wie Saint Vitus, The Obsessed, Spirit Caravan oder Hidden ... 
weiterlesen


© Drakkar/Sony
Neben ihrem letzten, in Deutschland nur als Import erhältlichen Album "Below Zero" haben die verrückten Finnen von Waltari aktuell auch noch eine feine Retrospektive der letzten zehn Jahre ihres musikalischen Schaffens am Start. Das Problem, dass jedes Album der Crossover-Spezialisten einen ganz eigenen Charakter zwischen Metal, Elektroelementen, Folklore und Pop besitzt und die Songs dadurch nur schwer kompilierbar sind, hat man durch die Hinzunahme von Liveversionen und die Konzentration auf Songs der homogensten Alben "Rare ... 
weiterlesen


© Warp Records/Rough Trade
Neben ihrem letzten, in Deutschland nur als Import erhältlichen Album "Below Zero" haben die verrückten Finnen von Waltari aktuell auch noch eine feine Retrospektive der letzten zehn Jahre ihres musikalischen Schaffens am Start. Das Problem, dass jedes Album der Crossover-Spezialisten einen ganz eigenen Charakter zwischen Metal, Elektroelementen, Folklore und Pop besitzt und die Songs dadurch nur schwer kompilierbar sind, hat man durch die Hinzunahme von Liveversionen und die Konzentration auf Songs der homogensten Alben "Rare ... 
weiterlesen


© Artfullsounds/Cargo
Vorsicht, Bildung! Paul Armfield kommt von der Isle of Wight und ist Musiker und Sänger. Tennyson wiederum kam von ebenjener Insel und war bis vor Kurzem Dichter. 1892 rief ihn der große Genzusammenwürfler in Manitus Reich, seinen Texten jedoch haftete Bleibendes an. So ist "The Charge Of The Light Brigade" ein hochpolitisches Ding – und erzählt von Menschenmanipulation im Gestern und Heute. Paul Armfield mit seiner bärig-knarzenden Stimme schafft genau das musikalische Bett für die Atmosphäre in Tennysons Texten. Unheimlich, dunkel ... 
weiterlesen


© WortArt
Die wundervoll k u n t e r b u n t e , quietschegrelle Kabarettistin Sissi Perlinger, tätig auf allen Ebenen der intelligenten Meinungsvermittlung (Buch, CD, live und Fernsehen), hat ja sowieso meistens recht. Und eine Auszeit für etwas hintergründigen Humor ist allzeit besser als Alkohol. Irgendwie klingt’s wie Musical, irgendwie ist’s poppig-farbenprächtig; doch im Moment der Gewöhnung schneidet ihre Zunge scharf und spitz ins wattig-weiche Innere der beschaulichen hiesigen Gartenzwergmentalität. Über Religion, den Konsum-Enten- Wahn, das ... 
weiterlesen


Europe Live - At Shepherd’s Bush, London Ich kann gar nicht sagen, was ich von dieser Band erwarte. Der alten Hits bin ich überdrüssig; die neuen Alben waren durchaus spannend, aber live, muss ich sagen, finde ich hier nichts, was mich fesselt. Da sind sie mir zu sehr die alten Rockhelden … Ich glaube, ich warte lieber auf das nächste Studiowerk. Plattenfirma: earMUSIC Subsignal - Touchstones Rock zwischen Prog und AOR, zwischen Enchant und Fates Warning. Mit grandiosen, bombastischen und melodischen Songs und einer superben Produktion. Das ... 
weiterlesen


© Glassville/Alive
Die polnische Prog-Rock-Band Riverside zählt zurzeit zum Angesagtesten, was das Genre zu bieten hat. Nach vier großartigen epischen Werken hat sich die Band um Sänger und Bassist Mariusz Duda entschlossen, zu ihrem zehnjährigen Bestehen ein Minialbum mit 33 Minuten Lauflänge zu veröffentlichen – alle drei Songs mit einer Länge um die 10-Minuten-Grenze. Um erst einmal allen, die die Band nicht kennen, eine grundsätzliche Stilschublade zu nennen, fallen da natürlich grundsätzlich die Namen Pink Floyd und Porcupine Tree. Und gerade der Opener ... 
weiterlesen


© ACT Music/Edel
"Ich hatte niemals eine Gesangsstunde", bekundet Viktoria Tolstoy selbstbewusst. Dennoch erwarb sie sich mit ihrem Debütalbum "Smile, Love And Spice", für das ihr Vater – ein Jazzmusiker – einige Stücke geschrieben hatte, sozusagen als blutjunge Anfängerin die Anerkennung der Jazzelite ihres Heimatlandes. Inzwischen gilt die aus Schweden stammende Sängerin als Stern am Jazzhimmel. Und seit frühester Jugend ist sie eine große Bewunderin von Herbie Hancock. Sicherlich hat auch ihre Offenheit gegenüber Pop, Soul und Funk, die ... 
weiterlesen


© Frontiers Records/Soulfood
Die 80er Jahre sind ja wieder schwer angesagt – das könnte einer Band, die so tief im typischen Hardrock jenes Jahrzehnts verwurzelt ist wie Def Leppard, durchaus zugute kommen. Das englische Pendant zu US-amerikanischen Acts wie Aerosmith und Bon Jovi hatte spätestens Mitte der 90er ein Identitätsproblem, das sich in eher halbgaren Alben wie "Slang" und "X" zeigte, auf denen die Band ihren Stil zu "modernisieren" versuchte. Das vorliegende Live-Doppelalbum (plus Bonus-DVD) fährt nun die größten Hits der Band auf ... 
weiterlesen


© Fysisk Format/Cargo
Nebelschwaden ziehen auf, Gitarren hallen breitflächig durch den Raum, ein hypnotisch pumpender Bass schickt das Bewusstsein auf Reisen und wird immer wieder von einem zuweilen hyperaktiven, sich in Trance spielenden Schlagzeug angetrieben. Über all dem schwebt schließlich der oft schemenhafte, nonchalante Gesang – mal verschwörerisch und geprägt von unterschwelliger Unruhe, dann wieder verträumt und völlig gelöst. So in etwa lässt sich der sowohl zeitgemäße als auch traditionsbewusste Psychedelic Rock des norwegischen Duos Misty Range ... 
weiterlesen


© White Elephant/Soulfood
In herrlich trüben Gewässern fischen sie da, die Spirits Of The Dead. Ihr Zweitwerk "The Great God Pan" taucht tief in den Psychedelic und Classicrock der 60er und 70er Jahre ab, läuft jedoch niemals Gefahr, sich in bloßer Nachahmung zu verlieren. Vielmehr gelingt es den Norwegern, authentisch die atmosphärische Tiefe von Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und Co. zu beschwören und dennoch einen verhältnismäßig eigenständigen Stil zu etablieren, der sie von anderen Retrorockern wie Wolfmother oder Black Mountain unterscheidbar ... 
weiterlesen


© A&M/Universal
Eine feine Sache ist das: Entlang der Interstate 5 schlängelte sich 1996 der Soundgarden- Liveshow-Zug. Kurz danach zerbrach diese grandiose Band um Chris Cornell am überbordenden Erfolg. Nur, um jetzt wieder uniert zu werden. Das Album ist eindeutig guter Stoff. Der Hörer darf zwischen den Liveorten hin- und herspringen, spürt die Unterschiedlichkeiten der Band, dass eben auch Soundgarden keine Unterhaltungsmaschinen waren, die einfach nur ihr Set herunterrissen, sondern Menschen, die auch einfach mal schlecht drauf waren, dafür aber im ... 
weiterlesen


© Hypertension/Soulfood
Der Name hält, was er verspricht: Die Bluesmasters zelebrieren lupenreinen Bluesrock – über weite Strecken vielleicht etwas zu überraschungsarm, aber immer authentisch und gekonnt in Szene gesetzt. Die Neuinterpretationen diverser Bluesklassiker von Etta James, Muddy Waters, Willie Dixon, Robert Johnson u. a. leben in erster Linie vom Gesang Mickey Thomas', der dem einen oder anderen durch die Band Starship ein Begriff sein dürfte, die – hervorgegangen aus Jefferson Airplane – 1985 mit "We Built This City" einen veritablen Welthit ... 
weiterlesen


© Traumfabrik/7 - Days/Sony
Der charmantquirlige Michael, der dem Rezensenten seine CD einfach auf der Straße zusteckte, ist wie ein musikalischer Flummi. Voller guter Laune federt er durch seine 16 kleinen, feinen Spaßlieder, leicht und lachend. Ein Ritter mit nacktem Po, die allumfassende und unumstößliche Wahrheit über alle Gummibären dieses Planeten und Rosalinde, die keine rosa Linde ist, sondern eine Stute. Das fetzt. Das ist knorke. Da geht die Post ab – und Kinder dürfen fleißig mitsingen, gibt’s doch zum Ende des Albums hin noch vier Playbacks zum Mitsingen. ... 
weiterlesen


Anathema - Falling Deeper Ein Schritt seitwärts nach dem meisterlichen Vorgänger: Statt ihren Artrock weiter in neue Sphären voranzutreiben, haben sie Klassiker orchestral neu aufgenommen. Dabei haben sie sich etwas stark vom Rock entfernt – verzaubern aber durch Stimmung und Atmosphäre. Plattenfirma: kScope Moving Mountains - Waves Vom Hardcore über Emo zum Coldplay-Stadionrock – und das im Verlaufe des Albums gleich zwei Mal! Diese Metamorphose ist wirklich beachtlich und absolut spannend – und unterstreicht die Wandlungsfähigkeit und ... 
weiterlesen


© (Ear Music/Edel)
Als Joe Jackson 1979 sein Debütalbum "Look Sharp!" veröffentlichte, versuchte die Plattenfirma, ihn in das Korsett "New Wave" zu zwängen. Die Tatsache, dass er ein wenig "bockiger" sang und seine Songs recht spärlich instrumentiert waren, ließen dieses Prädikat auch ohne Weiteres durchgehen. Witzig ist, dass er 2009, also genau 30 Jahre später, mit einem Trio-Projekt, bestehend aus seinen Ur-Mitmusikern Dave Houghton (Schlagzeug, Vocals) und Graham Maby (Bass, Vocals) – lediglich ohne den damaligen Gitarristen ... 
weiterlesen


© (FabAk/Dance Macabre/Proton)
Es darf, nein, es muss getanzt werden. Bei Steinkind ist die Dark-Flower- Gemeinde gefordert, verschwitzten Tribut zu zahlen. Dies glücklicherweise nicht bierernst, sondern sogar an beste Spider-Murphy-Gang-Zeiten erinnernd, R'n'R in "GB Rita“ mit angesächseltem Intro – geht schon, schließlich ist Leipzig WGT. Der Beat stampft gehörig über NDW-Reminiszenzen. Hubert Kah kommt wieder zu Ehren, obwohl die Steinkinder ihn gar nicht bemühen wollten. Doch ist sein Werk längst eingebrannt ins popkulturelle Unterbewusstsein. Umso später das ... 
weiterlesen


© (DuneFish/SPV)
Schöne Menschen. Schöne Musik. Schöne Cocktails. Schönes Wetter. Dies dann richtig schön verknibbert und schön fotografi ert. Barbara Cuesta sieht gut aus und hat die richtigen Suzanne-Vega-Alben gehört. Die Produktion ist schön heutig, der Strand schön aufgeräumt – da liegt kein Dreck herum und die Hämatome sind allerhöchstens jugendlich-schöne Knutschfl ecke. Es stinkt nicht, sondern duftet schön nach dem richtigen Parfüm, ganz leicht natürlich und unaufdringlich. Loungemusic nennen's die einen, belanglos die anderen … Die Lieder sind ... 
weiterlesen


© (H’Art/Zebralution)
Werner Nadolnys Jane melden sich kurze Zeit nach "The Journey", einer Neueinspielung alter Jane-Klassiker aus den Jahren 1970–1980, mit einem neuen Studioalbum zurück. Die Hannoveraner Band, die in unterschiedlichen Formationen seit über 40 Jahren aktiv ist, zeigt sich unter Werner Nadolnys Ägide von ihrer für die letzten Jahre typischen Seite und spielt melodischen Hardrock, meist relaxt und mit leicht progressiven Ansätzen. Bestens produziert zeigen sich die neuen Kompositionen sowie das Uriah-Heep-Cover "Circle Of Hands" ... 
weiterlesen


© (Mogg Records)
Endlich ist er wieder da. Der Literat (sein letztes Buch „Session“ erschien auch in Deutschland erfolgreich) und Sänger Mick Fitzgerald hat sein irisches Universum zwischen die Planeten Melancholia und Satirika gepresst und rund gemacht. Lieder, die genauso von Paul McCartney und den Wings geschrieben sein könnten, zeitlose Balladen und Spagate, humorvoll und warm. Der 59-Jährige wirkt in all seinen Stücken völlig unangestrengt. Seine Melodien, seine Stimme – alles sensibel nuanciert und aufs Erzählen gestrickt. Das macht das ganze Album auch ... 
weiterlesen


© (Ear Music/Edel)
"Heads Or Tales" ist ein Klassiker im Repertoire der kanadischen Prog-Rocker Saga. Fast 30 Jahre hat das Album auf dem Buckel – Zeit für eine Frischzellenkur, dürften sich die Herren Musiker gedacht haben und nahmen die Scheibe einfach noch einmal live auf. In glasklarer, druckvoller Soundqualität beweist der Konzertmitschnitt einmal mehr das Können von Keyboarder Jim Gilmour und Gitarrist Ian Crichton, die Klassikern der Band wie "The Flyer" und "Scratching The Surface" mit hörbarer Spielfreude neues Leben ... 
weiterlesen


© (Island/Universal)
Eddie Vedder beschreitet erneut Solopfade: Ganz still und heimlich bringt der Pearl- Jam-Frontmann nach dem viel gelobten Soundtrack zu „Into The Wild“ ein weiteres Album im Alleingang heraus, auf dem er sich ebenfalls meisterlich den ruhigen Tönen widmet. Diesmal hat er zudem einen interessanten Kompagnon: seine Ukulele. Ausnahmslos alle Songs werden auf dem kleinen Viersaiter intoniert und erhalten dadurch eine besondere Fragilität, die sich im Duett mit Vedders sonorer Stimme zu einer selten dichten Atmosphäre verbindet und das perfekte ... 
weiterlesen


© (Hayk Records/Soulfood)
Das dritte Soloalbum des Harmful-Sängers Aren Emirze ist gleich ein doppeltes geworden: Auf den zehn Songs des ersten, englischsprachigen Albumteils verfolgt der Sänger weiterhin jenen feinsinnigen Folk-Stil zwischen Elliott Smith, Sufjan Stevens und dem ruhigen Lou Barlow, der bereits den Großteil der früheren Kompositionen ausmachte. Den zweiten Teil widmet er dagegen in Gänze seinen armenischen Wurzeln. Nach dem schmerzlichen Verlust seines Vaters veröffentlichte Aren Emirze bereits auf seinem Debüt dessen Song „Achtschig Sirunag“ – dank ... 
weiterlesen


Yes - Fly From Here - Es ist nicht gerade das klassische Yes-Line-up – aber Geoff Downes (key) ist vom Fach und der neue Sänger Benoit David hat schon auf der letzten Tournee gezeigt, dass er Klasse hat. Das neue Album liegt dementsprechend zwischen klassischem Yes und modernem Ansatz. Typisch, aber ohne besonders komplex oder frickelig zu sein. Plattenfirma: (Frontiers)Black Stone Cherry - Between The Devil & The Deep Blue Sea - Die herrlich raue Stimme von Chris Robertson hält es zusammen: Irgendwo zwischen Commitments, Kid Rock, Popa ... 
weiterlesen


© (Madfish/Snapper/Edel)
Die britischen Pendragon sind eine der wenigen Prog-Rock-Helden, die sich voll und ganz dem Neo-Prog-Rock verschrieben haben. O. k., sie beginnen bei ihrem Titeltrack "Passion" mit einer Art Drum Loop, die dann von feinen Gitarren läufen übernommen wird – aber spätestens wenn Sänger Nick Barrett mit seinem Gesang einsetzt, der nun mal sehr stark an Peter Gabriels Stimme erinnert, und wenn Keyboarder Clive Nolan mit den im Prog so beliebten Mellotron-Sounds die Fläche zudeckt, weiß der Fan, dass er sich keine Sorgen machen muss – ... 
weiterlesen


Jakszyk, Fripp And Collins - A Scarcity Of Miracles Hier haben wir es mit einem King-Crimson-Sideprojekt zu tun, mit immerhin drei aktuellen sowie einem Ex-Mitglied der legendären Band. Ausgangspunkt dafür waren Sessions von Jakko Jakszyk (Ex 21st Century Schizoid Band) und King-Crimson-Mastermind Robert Fripp. Gemeinsam mit dem Saxophonisten Mel Collins, dem Porcupine-Tree-Schlagzeuger Gavin Harrison und Bass-Ikone Tony Levin entstand ein stimmiges Album, zu welchem Robert Fripp anmerkte: "Es hat das Crimson-Gen, aber ist nicht ... 
weiterlesen


© (Artist Station/Soulfood)
Die holländische Band Vanderlinde gehört hierzulande noch in die Schublade "Geheimtip", obwohl sie im Stande sind grandiose Rockmusik zu erzeugen. Chef des Ganzen ist der begnadete Sänger Arjan van der Linde, der auch den Bass spielt und für die Komposition verantwortlich zeichnet. Da die Band sehr amerikanisch klingt, verwundert es nicht, daß auch das vorliegende 3. Album in den USA aufgenommen wurde. Man stelle sich ein Balladen-Album von Led Zeppelin vor, mit einer deutlichen Brise von "Electric Light Orchestra", durch ... 
weiterlesen


Sun Domingo - Songs For End TimesMit "Songs For End Times" schafft es die junge US-amerikanische Band "Sun Domingo" auf geschickte Art und Weise, Anspruch und Eingängigkeit zu verbinden. Ob das nun unbedingt Prog ist, wie es die Plattenfirmen-Info verspricht, sei mal dahingestellt – man könnte genauso gut schlicht von intelligenter Gitarren-Musik sprechen. Aufgrund der mitwirkenden "Special Guests" war das Label "Prog" aber wohl doch unausweichlich: Musiker von "Marillion", "King ... 
weiterlesen


© Pias
Der Ein oder Andere wird überrascht sein, daß wir schon 5 Monate nach Special Moves/Burning, die nunmal die "ZeitPunkt CD des Monats November 2010" war, wieder diese geniale schottische Band an gleicher Stelle präsentieren. Damals war es ihr Live-Album (inkl. DVD) und heute ist es eben das aktuelle Studio-Werk des Quintetts. Um es vorwegzunehmen: Ihr aktueller 7. Longplayer ist ein Meisterstück und ihr ausgereiftestes Werk geworden! Schon immer waren die Jungs bekannt für ihre unwiderstehlich schönen Melodien gewesen und diesmal gibt ... 
weiterlesen


Navel - Neo Noir Navel sind zurück – und ihr Zweitwerk "Neo Noir" kann sich wirklich sehen lassen. Mit Support-Shows für "Wolfmother" und die "Queens Of The Stone Age" machte sich das Schweizer Trio einen Namen und ihr Debüt "Frozen Souls" kam bei Presse und Fans gleichermaßen gut an – doch dann begannen die Schwierigkeiten: Erst stieg Bassistin und Sängerin Eve Monney aus, dann ging auch noch die Plattenfirma Louisville Records den Bach runter. Die Band machte Tabula rasa: Der bereits eingespielte ... 
weiterlesen


© k-scope/snapper
Mariusz Duda ist der Sänger der international sehr erfolgreichen, polni­schen Prog-Rock-Band "Riverside" und­ er legt mit dieser CD schon sein zweites Soloalbum vor. Absurderweise gab er beiden Soloalben keinen Titel, auch die zwei ist auf dem Cover nicht gedruckt, es ist lediglich so, daß sein erstes Album ein schwarzes Cover hatte und das jetzige Folgewerk weiß ist, was darauf hindeuten soll, daß es sich um eine inhaltliche Fortsetzung handelt, in der er die Geschichte eines Mannes erzählt, der nach seinem Tod die Trennung von ... 
weiterlesen


Amplifier - The Octopus Fast 5 Jahre nach dem letzten Album „Insider“ meldet sich das britische Dreigespann "Amplifier" furios zurück: 16 Songs, über 2 Stunden Musik, verteilt auf 2 CDs – "The Octopus" bläst einen allein schon vom Umfang her um. Diese Naturgewalt von einem Album steckt auch musikalisch voller weiträumiger Klänge, die sich kraftvoll und gitarrenlastig ins Ohr schmeicheln. Ist der Einstieg über das sperrige Instrumental "The Runner" und das verhältnismäßig poppige "Minion’s Song" eher ... 
weiterlesen


© Farmlands Music
"Pallas" ist eine der britischen Prog-Rock-Institutionen. Die Schotten begannen Anfang der 80er Jahre mit einer Live-Platte "Arrive Alive" und erhielten dadurch 1983 einen großen EMI-Plattenvertrag, durch den sie mit ihrem ersten Studioalbum "The Sentinel" voll durchstarten konnten. Neben ihren Live-Scheiben sind es bis 2005 nur 5 Studio-Alben, die die Fans entzückten und nun 2011 erscheint mit "XXV" Nummer 6.Schon allein wegen dem gewaltigen ersten Song "Falling Down" begeistert der neue ... 
weiterlesen


Reamonn - Live & Acoustic At The CasinoReamonn sind Geschichte – aber man kann nicht sagen, daß sie sich nicht gebührend verabschiedet hätten. Mit einer Abschieds-Best-of-CD inklusive dreier toller neuen Stücke und mit einer Abschiedstournee quer durch die Republik hatte jeder die Chance, die Jungs noch einmal zu sehen. Da war jetzt nur noch dieser einzigartige Exklusiv-Gig im März dieses Jahres im Baden-Badener Club Casino. Ein Akustik-Konzert der ganz besonderen Art, bei dem nicht nur grandiose Neufassungen bekannter Songs präsentiert ... 
weiterlesen


© (Farmlands Music)
Das Debut-Album von Yogi Lang, dem Sänger der Münchner Prog-Rock-Band "RPWL", die ursprünglich als Pink Floyd Cover-Band gestartet waren und seitdem mit ihren eigenen Songs international für Aufsehen gesorgt haben, erscheint nun nach dem zehnjährigem Bandjubiläum. Diese Musik klingt so, wie sich der Pink Floyd-Fan ein neues Album seiner Lieblingsband vorstellen würde. Ganz besonders gilt das für unsere hier vorliegende CD des Monats "No Decoder". Die Scheibe ist großartig produziert und kommt mit seinen elf Songs auf ... 
weiterlesen


Norah Jones neuestes Album "...Featuring" "...Featuring" ist ein ihre bisherige Karriere umspannendes Kompendium ihrer vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstlern. Zu den 18 Songs dieses stilistisch breit gefächerten Albums zählen Aufnahmen mit Legenden wie Ray Charles, Herbie Hancock und Dolly Parton ebenso wie Aufnahmen mit angesagten Acts unserer Zeit wie Ryan Adams, OutKast und den Foo Fighters. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit den Letztgenannten verblüfft, "Virginia Moon" ist nicht etwa ... 
weiterlesen


© HWT Records/Sony
Melancholie pur das ist der Sound von Gazpacho, der voll und ganz in die kahle Winterzeit paßt. Ungewöhnlicherweise hatten wir schon im März eine "CD des Monats" mit der norwegischen Band um den Sänger Jan-Henrik Ohme, der, wie auch schon der Sänger von "Talk Talk" den weinerlichen Gesang als passendes Stilmittel vervollkommnet hat. Im März war es ihre Live-CD/DVD "Night at Loreley", auf dem die Band auch mit einer wunderbaren Version ihres heimlichen Hits "Tick Tock" zu hören war. "Massa ... 
weiterlesen


© Membran/Sony
Feinster Jazz-Rock wird hier mal wieder vom großen Billy Cobham zellebriert. Seit der Schlagzeuger zwischen 1971 und 1973 in John McLaughlins "Mahavishnu Orchestra" spielte, gilt er als einer der besten Drummer der Welt. Der seit den 80er Jahren teilweise in der Schweiz lebende Musiker hat für das vorliegende Album mit der italienischen Musiker-Familie Nicolosi zusammengearbeitet, die unter ihren Band-Namen "Novecento" bekannt sind und das Album in Mailand/Italien produzierten. Sie bestehen aus dem Keyboarder Pino, dem ... 
weiterlesen


© Ruf Records
Wenn Prog-Rock-Fans über ihre Lieblings-Songs diskutieren und die original 70-Jahre-Fan-Fraktion in den Gespräch mitmischt, fällt allzuoft der Titel "The Valentyne Suite" und die Experten wissen, daß hier nicht ein Klassik-Titel gemeint ist, sondern der Titel-Long-Track des 2. Colosseum-Albums. Die Band, die Super-Drummer Jon Hiseman 1968 gründete und die dann nur 3 Studio-Alben, plus die legendäre Doppel-LP von 1971 "Colosseum Live", veröffentlichte. Danach löste sich bekannterweise die Original-Besetzung auf, die sich ... 
weiterlesen


© Cooking Vinyl/Indigo
In diesem verrückten Sommer in dem uns das Wetter, immer wieder nach warmen Tagen mit kalten Tagen überrascht, wäre es nicht verwunderlich, wenn bei dem Einen oder Anderen eine melancholische Stimmung aufkäme. Und für solche Tage hat uns die Suzanne Vega ein extrem ruhiges Album veröffentlich - sie spielt quasi unplugged, was hier heißt ohne Schlagzeug- und Keyboard-Begleitung zwölf Songs aus ihren Alben der letzten 25 Jahre. Das klingt alles so schön traurig und eben so wundervoll melancholisch, daß es eine Freude ist. Unter anderem ... 
weiterlesen


© Südpolrecords/Alive
In dreimonatiger Arbeit entstand das zweite Album des bayerischen Sängers Mathias Kellner mit der markanten angerauhten Stimme, das man im Genre "Blues-lastiger eingängiger Rock" am besten einordnen kann. Der erste Song des Albums "Blooz" ist überraschenderweise ein reines Blues-Stück, das überzeugt. Ab Song 2 reiht der Mann einen Gute-Laune-Ohrwurm an den anderen, allesamt mit erstklassigem, beeindruckendem, vielstimmigem Gesang, im Mehrkanalverfahren vom Meister selbst eingesungen. Man darf sich jetzt nicht vorstellen, ... 
weiterlesen


© Ruf Records
Zwei Jahre nach seinem überall hochgelobten Debütalbum "Open Road" liefert der junge britische Gitarrist Oli Brown mit "Heads I Win Tails You Lose" sein Nachfolgealbum ab. Es enthält 12 sauber von dem legendären Mike Vernon (Fleetwood Mac, Eric Clapton) produzierte Bluesrock-Knaller, veredelt durch den guten Gesang und die superbe Gitarrenarbeit Oli Browns. Mir gefallen besonders die vier Funky-Bluesrock-Songs "Keeping My Options Open", "Real Good Time", der irgendwie an Johnny "Guitar" Watson ... 
weiterlesen


© Membran
Miller Anderson wurde Anfang der 70er Jahre berühmt als Gitarrist und Sänger der Blues-Rock-/Brass-Rock-Combo "Keef Hartley Band", die sich im Dunstkreis des damaligen British Blues-Booms um John Mayall einen großen Namen gemacht hatte. Sie sind bis heute eine meiner Lieblingsbands geblieben, obwohl sie sich schon 1973 nach 7 grandiosen LPs aufgelöst hatten. Anderson und Keef Hartley fanden sich 1975 noch einmal in der Rockband "Doc Soldier" wieder, die sich aber nicht lange halten konnte. Seitdem ist es relativ ruhig um ... 
weiterlesen


© Happy Thoughts/Sony
"Die unendliche Ballade!": Bei Klassik-Fans fällt da sofort der Name Erik Satie - bei Rockfans fällt neuerdings automatisch der Name "Gazpacho". Das norwegische Sextett hat sich in den letzten 8 Jahren einen guten Ruf als, auf hohem Niveau spielende, reine Balladenband erarbeitet. Schon im letzten Jahr schaffte es ihr fünftes Album "Tick Tock" zur "CD des Monats" im ZeitPunkt und nun bringen sie nach ausgedehnter Europa-Tournee ein 3-Disc-Live-Package von ihrem Tournee-Abschlußkonzert "A Night At ... 
weiterlesen


© Soulfood
Gleich am Anfang des Jahres 2010 gibt es im musikalischen Bereich eine kleine Überraschung: da taucht eine Band aus Mannheim namens "The Intersphere" auf, mit einem wundervoll intelligenten, mit diversen Stilrichtungen verwobenen Album namens "Interspheres >< Atmospheres". Wenn sie sich auch selbst gern dem Alternative Rock zuschreiben und dazu merkwürdigerweise ein Bandfoto herausgeben, mit dem man sie in der Spaß-Pop-Ecke vermuten würde, so schafft es die Band, hochwertig arrangierte, sehr intensive Songs zu ... 
weiterlesen


© KScope/Snapper
Die britische Band "Engineers" hat mit ihrer neuen Scheibe "Three Fact Fader" etwas wunderbares erschaffen. In einer Mischung zwischen Post-Rock, Lo-Fi und Psychedelic zwischen Mogwai, Codein, The Church und den frühen Pink Floyd erzeugen sie Atmosphären, die zum Träumen animieren. Ihr fast gehauchter Gesang betört die Zuhörer und läßt sie melancholisch dahinträumen. Das Quartett um Sänger, Gitarrist und Bassist Mark Peters hat dabei sehr viel Glück gehabt: nachdem ihr Album eigentlich schon 2007 fertig war, ging ihre ... 
weiterlesen


© Red Farm/Rough Trade
Zugegeben: durch das unpassende Cover ist vorliegende CD, die schon im September erschienen ist, bei mir etwas liegengeblieben... Doch ich war begeistert, als ich mir RPWL-Bassist Chris Postls Solo-Album angehört habe, das er unter dem Projektnamen "Parzivals Eye" veröffentlicht hat. Atmosphärische Progressive-Rock-Musik vom Feinsten wurde vom RPWL-Mann da abgeliefert. Beim Gesang hat er sich von "Magenta"-Sängerin Christina Booth sowie "Pallas"-Sänger Alan Reed helfen lassen. Gleich der 13:24-minütige Opener ... 
weiterlesen


© India/Rough Trade
Die britische Band BLISS mit ihrer charismatischen Sängerin Rachel Morrison hat es zur Zeit nicht leicht, denn es existiert seit einiger Zeit eine dänische Band mit demselben Namen, die sich aber eher dem Chillout-Sound verschrieben haben. Die britischen BLISS gibt es schon seit 1989 und sie hatten schon mit ihrem Debütalbum "Love Prayer" weltweit einen Mega-Erfolg, in Deutschland hatte auch das 1991 aufgenommene "A Change In The Wheather" eine große Aufmerksamkeit. Eigentlich ist ihr Sound ein recht poppiger Blues-Rock und ... 
weiterlesen


© Sylvan Music/Rough Trade
Die Hamburger Band SYLVAN hat es geschafft, in einem Jahrzehnt zur deutschen Prog-Rock-Institution zu werden. Ihr Debüt-Album "Deliverance" erschien im Jahr 1999 und zeigte sogleich eine Band, der man die hervorragende musikalische Ausbildung der Bandmitglieder anhörte. Nach dem vierten Album "X-Rayed" in 2004 folgte dann 2006 ihr Meisterstück "Posthumous Silence". Die Band hatte in ihren Studio-Sessions allerdings gleich Material für zwei Alben eingespielt und wenige Monate später, Anfang 2007, erschien dann auch ... 
weiterlesen


© Planet Music/Twilight
"Kingdom Come", ein Bandname mit Geschichte: Schon in den 70er Jahren gab es eine britische Gruppe namens "Kingdom Come", gegründet vom bekannten Sänger Arthur Brown ("Fire"). Da sich die Band allerdings auflöste gründete der gebürtige Hamburger Lenny Wolf in den USA 1987 mit demselben Namen seine eigene neue Formation, die 1988 mit dem ersten Album einen Riesenerfolg hatte und eine halbe Million LPs verkaufte. Das vorliegende Album "Magnified" ist bereits das elfte Studioalbum (mit live = zwölfte) und ... 
weiterlesen


© K-Scope/Snapper
Es gibt wohl kaum eine Band auf dieser Erde, für die das Mellotron so stark als Haupterkennungs-Instrument steht, wie das bei den schwedischen Prog-Rockern "Anekdoten" ist. Das 1991 als Quartett gegründete Prog-Urgestein verbindet schön gesungene Melodien mit flächigen Sounds (meist Mellotron) und treibenden Beats. Fünf Studioalben haben sie bis jetzt hervorgebracht und absurderweise gibt es 3 Live-Alben, die nur in Japan erhältlich sind."Chapters" ist die erste Veröffentlichung auf dem britischen Snapper-Label, die mit ... 
weiterlesen


© A-Minor/Point
Endlich mal wieder ein Retro-Rock-Album, das ganz ohne große Schnörkel zum 60er- und 70er-Jahre-Sound steht. Der Schweizer Singer/Songwriter und Gitarrist Holggy Begg hat mit seinem Kumpel, dem Sänger Michael Voss nun bereits seit 2006 das dritte Studioalbum veröffentlicht. "Rockin The Pumpkin" überzeugt mit hervorragendem Sound und mit illustren Gastmusikern wie dem Deep Purple-Keyboarder Don Airey, dem "Average White Band"-Saxophonisten Molly Duncan sowie dem "Pink"-Schlagzeuger Mark Schulman. Die CD umfaßt ... 
weiterlesen


© Hypertension
Roger Chapman ist ein Phänomen. Der Mann, der den Spitznamen Chappo trägt, hat eigentlich die zerkratzteste Stimme, die man sich vorstellen kann - paßt vom Aussehen her eher zu den Skinheads als zu Folk-Rockern, seine Musik ist aber von jeher ein Mix aus feinfühligem Folk-Rock und geradlinigem hartem Rock à la Deep Purple und Co... natürlich immer gewürzt mit der passenden Prise Blues bzw. hier Blues-Rock. Die aktuelle Doppel-CD "Hide Go Seek" könnte man auch Sampler nennen, würde damit der Sache aber nicht gerecht werden, da er hier ... 
weiterlesen


© HWT/Sony
Norwegen ist ein großes Land mit wenig Menschen drauf. Wenn die norwegischen Musiker von "Gazpacho" auf ihrem 5. Album "Tick Tock" den Flugzeugabsturz des französischen Schriftstellers Atoine de Saint-Exupéry in der ägyptischen Wüste vertonen, dann glaubt man auf jeden Fall, daß sie etwas von Einsamkeit verstehen. Fünf Tage irrte der Schriftsteller damals durch die Wüste und wurde erst in letzter Sekunde von einer Karwane aufgegriffen."Gazpacho" können Klanglandschaften malen, wie kaum eine andere Band und das 1. ... 
weiterlesen


© Red Farm/Rough Trade
Kalle Wallner ist Gitarrist der Münchner Band RPWL, die zu Anfang noch eher wie eine Pink Floyd-Coverband mit exzellentem Sound überraschten und Alben veröffentlichten, die klingen, als gelte zu beweisen, wie Pink Floyd klingen würde, wenn sie weitergemacht hätten. Mit diesem Konzept und hervorragenden Live-Auftritten hat sich RPWL einen sehr großen Namen gemacht. Kalle Wallner wiederum brachte 2007 sein erstes Soloalbum "Mirror" heraus - vom Sound her ebenso eine hervorragend produzierte Scheibe, wie man es von RPWL gewohnt war, nur ... 
weiterlesen


© Ruf Records
"Friendn Fellow" haben international Karriere gemacht und schon lange haben viele Leute vergessen, daß das Duo eigentlich eine Leipziger Formation ist (in Leipzig tut sich da doch mehr, als das Tagesgespräch hergibt...). Für das neue Album "Lady" liessen sie sich über zwei Jahre Zeit, sind viel durch die Welt getourt und sind gereift. In nur vier Tagen entstanden die neuen Songs bei einem Kurzurlaub auf einem Hof an einem Berghang auf Teneriffa. Diese ruhige, zauberhafte Atmosphäre konnte von Ihnen auf die Kompositionen, ... 
weiterlesen


© Cooking Vinyl/Indigo
Todd Rundgren ist sicherlich seit 30 Jahren der bekannteste Geheimtip außerhalb der USA. Er schrieb Anfang der 70er 2 bis 3 Rock-Hits, wie "I Saw The Light", "Hello, Its Me" und "Black Maria" - und an genau diesen Sound knüpft er mit neuen Songs, wie dem 7. Track "Courage" auf dem aktuellen Album an. In Europa wurde der Amerikaner vor allem aber auch mit seiner Band "Todd Rundgrens Utopia" bekannter.Für die neue Rundgren-CD "Arena" ließ er sich vier Jahre Zeit und schuf ein schönes ... 
weiterlesen


© Records/Alive
"Naked Raven", die australische Band mit Sitz in Brandenburg, sind seit einigen Jahren der geheimste Geheimtip in Sachen kammermusik-artigem Singer/Songwriter-Pop. Um "Naked Raven" zu beschreiben, stelle man sich eine Mischung aus Suzanne Vega, Kate Bush oder auch Katharina Franck von den "Rainbirds" vor, die von einer Cellistin und einem tollen Percussionisten begleitet wird. Die Band findet einerseits Anleihen im Folk-Rock, scheut sich aber auch nicht vor interessanten Tempo- und Harmoniewechseln.In ihrer ... 
weiterlesen


© Snapper/SPV
Und schon wieder gibt es eine interessante Veröffentlichung aus dem Hause Snapper, der Heim-Adresse von Bands wie "Porcupine Tree" und den "Pineapple Trees". "Nosound" kommen aus Italien und machen einen Sound in der Mischung zwischen gerade genannten "Porcupine Tree" in ihren Anfängen, Pink Floyd und diversen LoFi-Bands. Ja: die Musik von "Nosound"-Mastermind Giancarlo Erra ist sehr langsam. Sie baut vor allen Dingen fast nur auf Atmosphäre auf, der Gesang ist ebenso angenehm ruhig und die ... 
weiterlesen


© Cooking Vinyl/Indigo
Wow! Der große Dr. John - die New Orleans-Ikone des Swamp Voodoo - hat ein neues Album herausgebracht! Um es vorwegzunehmen: es ist das Beste, was er in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Er widmet es den Opfern der Jahrhundertüberschwemmung durch Hurricane Katrina.Wie auf seinen unzähligen Alben zuvor schafft es der Mann wieder zu grooven und den Funk und Blues zu vermischen wie kein anderer. Dreizehn Tracks, bei denen auf drei der Songs auch Eric Clapton mitwirkt ("Time For A Change", "Stripped Away" und "City ... 
weiterlesen


© Beathotel/Ausfahrt Berlin
Peter Piek ist ein Unikat. Der Leipziger mit dem Charme eines Lausbuben sprudelt fast über vor Kreativität. Neben seiner charmanten Musik malt er lustige Bilder, die quietschvergnügt aussehen, so als wollten sie einem zurufen "Schaut her, egal was ihr seht, ist es nicht schön verrückt?!".Seine Stimme klingt, als ob das gute alte Tonband zu schnell laufen würde... Gitarrenarbeit besteht oft aus Geschrappe und trotzdem strahlt das Ganze einen Charme aus. Das klingt jetzt alles oberflächlich - ist es aber nicht. Peter Piek ist intensiv, ... 
weiterlesen


© Bellaphon Records
Die britische Band Nektar war in den 70er Jahren eine der ganz großen Bands des Prog-Rock - sie wurden in einem Zug mit Pink Floyd genannt, ihr Debüt "Journey Through The Center Of The Eye" ist ein Meilenstein und ihre frühen Alben haben bis heute absoluten Kultstatus. Sie hatten immer den Anspruch, ihre psychedelischen Prog-Alben auch visuell umzusetzen und dadurch waren ihre Konzerte legendär. In den frühen 80er Jahren löste sich die Band leider auf und erst im Jahr 2001 meldeten sie sich zurück mit dem Album "The Prodigal ... 
weiterlesen