Prince Of Persia - Die vergessene Zeit

- © Ubisoft
Sein Debüt auf den heimischen Monitoren feierte "Prince Of Persia" bereits im Jahre 1989. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an den Prinzen, der damals, mit nur wenigen Farben auskommen mußte und dennoch eine grandiose, zweidimensionale Optik bot. Nach über zwei Jahrzehnten springt noch immer das Akrobaten-Genie über die Bildschirme. Natürlich ist die Spieleserie mittlerweile um viele Teile gewachsen und hat sich technisch dem neusten Stand angepaßt und an Beliebtheit hat sie nichts verloren. - Im Gegenteil: Seit kurzem gibt es die Geschichte auch auf der Leinwand zu bestaunen.
Allerdings ist das in etwa zeitgleich erschienene "Prince Of Persia - Die vergessene Zeit" keinesfalls ein Spiel zum Film, denn erzählerisch gehen Spiel und Film völlig unterschiedliche Wege. Der aktuelle Videospiel-Prinz kehrt zurück in die Zeit (Sieben vergessene Jahre.) zwischen den beiden Teilen: "Sands Of Time" und "Warrior Within". Der namenlose Prince und sein Bruder Malik bekämpfen zu Beginn des Spiels eine ur-alte Armee im Inneren eines Palastes und setzen dadurch eine böse Macht frei, die im weiteren Spielverlauf sogar Besitz von Malik ergreift.
Nun geht es also in alter Prinzen-Manier quer durch den Palast. Es wird geklettert, Fallen ausgewichen, gehangelt und gekämpft wie man es aus den Zeiten von "Sands Of Time" kennt. Neben den akrobatischen Fähigkeiten wie an Wänden laufen, die dem Protagonisten ohnehin im Blut liegen, erhält er die Macht, die Zeit zurückzustellen oder Wasser für eine bestimmte Zeit zu Eis erstarren zu lassen. Mit steigender Kampferfahrung können dem Helden zudem Fertigkeiten beigebracht und erweitert werden.
Der neue "Prince Of Persia" ist ein durchaus unterhaltsames Spiel für Zwischendurch, lahmt allerdings in Sachen Innovation und Langzeitmotivation. Zu banal, kommen Geschichte und Leveldesign daher um an den Ruhm vergangener Teile der Serie anzuknüpfen.
Preis: ca. 45 Euro
Vertrieb: Ubisoft

