Rango

- © Paramount
Animations-Western - Mit Rango ist Gore Verbinski eine herrlich frische skurille Art von Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Kapitän Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik" gelungen. Denn Sparrow alias Johnny Depp leiht seine Stimme dem bestechenden Chamäleon Rango, das plötzlich der Aufgabe gegenübersteht, in einem Wüstenkaff Ordnungshüter zu sein.
Rango, das behütete Chamäleon, wird eines Tages inmitten der Wüste aus seinem ruhigen Leben mit seinem Herrn herausgerissen und muß allein weiter! Was da nicht so alles auf ihn zukommt. Das Leben wird ein riesiges Abenteuer, als er auf ein kleines Dorf mit dem bezeichneten Namen Dirt trifft. Hier wird er tatsächlich zum Sheriff gewählt und bekommt als ersten Job den Auftrag zu recherchieren, wo das lebensnotwendige Wasser abgeblieben ist, denn man leidet unter einem permanenten Wassermangel.
Dirt der Wüstenort am Rande der Welt ähnelt wirklich dem süffisanten Spaghetti-Western-Klischee, womit in diesem Film auch wunderbar gearbeitet wird. Hier werden bekannte Western-Filmszenen und -Helden persifliert, was natürlich für den Zuschauer ein Riesenspaß ist. Doch zurück zu unserer Hauptperson: Chamäleon Rango erwarten Abenteuer, die er sich in seinem früheren Leben nie hätte träumen lassen und fällt von einer Identitätskrise in die nächste.
Es ist auch ein Film über die Wüste, in der es nur so von Leben wimmelt. Eine surreale Landschaft und eine technisch visuell superb umgesetzte CGI-Animation bildet den Rahmen. Mit Rango erleben wir, wie er einen erstaunlichen Selbstfindungs-Prozeß durchmacht.
Die Musik von Hans Zimmer schafft es auch in diesem Film, die Leinwand zu verzaubern. Industrial Light & Magic – die Trickschmiede von George Lucas stellt damit den ersten produzierten kompletten Animations-Spielfilm vor.
- blw -
Start: 3. März 2011
Genre: Abenteuer-Animation
Dauer: 107 Minuten
Verleih: Paramount

