Salami Aleikum

- © Zorro Film
Intelligente Politsatire - In Koproduktion mit dem ZDF und ORF entstand ein Streifen unter der Regie von Ali Samadi Abadi, das uns alle atemlos werden läßt und unter die Haut geht.
Das gemeinsame Buch von Arne Nolting und dem Regisseur bot die Plattform für eine Story, die zugleich einzigartig, aber auch jederzeit und überall wiederholbar sein kann. Wir haben es mit den menschlischen und interkulturellen Begegnungen zu tun, die uns tagtäglich widerfahren. Hier wurden sie auf die Leinwand gebannt in einer großartigen Bildersprache, mit höchst intelligenten Wortspielen, die uns zeigen, um was es wirklich geht, nämlich um die persönlichen Befindlichkeiten!
Unser Protagonist Mohsen Taheri, dargestellt vom Musiker Navid Akhavan, ist ein Deutsch-Iraner, der mit Ende 20 noch nicht ganz flügge ist und in der heimischen Kölner Fleischerei den schwächlichen Erbe abgibt, ohne so recht Blut sehen zu können. Er verstrickt sich ständig in Träumereien und findet sich urplötzlich in einer ostdeutschen Kleinstadt wieder, auf dem Weg nach Polen, wo er die elterliche Fleischerei durch den Re-Import polnischer Schafe retten wollte.
Hier in Oberniedernwalde streikt sein Wagen; er muß die Werkstatt aufsuchen und trifft auf Ana (Anna Böger), eine Vegetarierin, in die er sich unsterblich verliebt. Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Das ist zwar eine großartige Basis, birgt aber auch Probleme. Mohsen verstrickt sich in irrsinnige Lügengespinste, bis hin zur gern geglaubten Übernahme der ortsansässigen stillgelegten Textil-VEB. Ein phantastisches verbales Feuerwerk jagt das andere.
Zu Hause in Köln macht sich derweil seine westdeutsch eingefärbte Familie (Michael Niavarani und Proschat Madani) auf den Weg in die unberechenbare Ex-DDR und plötzlich taucht der väterliche Mercedes in Oberniedernwalde auf...
- blw -
Start: 23. Juli 2009
Genre: Gesellschaftskomödie
Dauer: 102 Minuten
Verleih: Zorro Film

