Skyline

© Wild Bunch/Centralfilm

Effektvolle Invasion -  Die Geschichte der Entführungen durch außerirdische Lebensformen ist so alt wie das Kino. In "Skyline", dem zweiten Film der Special Effects Gurus Colin & Greg Strause ("Aliens vs. Predator 2"), erfährt sie eine neue, bedrohlich nahe Interpretation.Unvermittelt tauchen seltsame Lichter über den Wolkenkratzern von Los Angeles auf und materialisieren sich als gigantische Raumschiffe.

Massen von Menschen werden in ihr Innerstes gesogen, wie Motten zum Licht. Jarrod (Eric Balfour) und seine Freunde versuchen sich vor den Invasoren zu retten. Eine Hetzjagd gegen die Gefahr von oben beginnt. Ähnlich wie der Riesenerfolg "Cloverfield" schildert "Skyline" die Chronik eines Alienangriffs vor dem Hintergrund einer urbanen Metropole. Die Gebrüder Strause können dabei auf ihre Erfahrungen als Effektdesigner zahlreicher Blockbuster wie "Titanic", "Avatar", "X-Men" oder "Iron Man 2" zurückgreifen. Ohne die finanzielle Hilfe eines großen Filmstudios realisierten sie ihre Vision einer Invasion ganz im Alleingang und das in der Rekordzeit von knapp einem Jahr. So blieben sie weit unter dem Budget gängiger Hollywoodkracher.

Vor der Kamera versammelten sie eine Riege bekannter TV-Gesichter wie Eric Balfour ("24"), Scottie Thompson ("CSI") oder Neil Hopkins ("Lost"). Aber es sind die Effekte, die hier die Hauptrolle spielen und man darf gespannt sein, wo aktuell die Fahnenstange endet.

Dank seines geringen Budgets, das man den Bildern allerdings nicht ansieht, ist "Skyline" schon jetzt ein Erfolg in den Staaten und liefert eine solide Grundlage für die bereits für 2012 angekündigte Fortsetzung.
 
von Lars Tunçay


Start: 23. Dezember 2010

Genre: Science Fiction

Verleih: Wild Bunch/Centralfilm