Viertelpoet

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Lyrischer Rock aus Halle - "Manch einem gefällst Du und manch ander’m nicht. Doch dein Zauber hält immer das, was er verspricht." Diese Zeilen dichtete Frank Schlüter, Sänger und Texter der Hallenser Band "Viertelpoet", die mit ihrer melancholisch-rockigen Hymne an die Stadt Halle, "Diva in Grau", ins Finale des "Wir lieben unsere Stadt"-Wettbewerbs 2009 kamen.

Die Band um Schlüter ist benannt nach seinem Erzählband "Der Viertelpoet", in dem Geschichten von Nachkriegsdeutschland bis hin zur Gegenwart erzählt werden. Neben Schlüter stehen auch Gitarrist Kai Madlung, Keyboarder Holger Klöden und Drummer Peter Köppchen auf der Bühne. Die nächsten Konzerte finden am 1. Mai in der Villa del Vino und am 3. Mai im Saline Museum statt. Gegründet wurde die Band kurz vor der Veröffentlichung des ersten Albums "Stundenlang gesucht" im März 2009. Nur fünf Tage vor dem Erscheinen kam zuletzt Peter Köppchen zu "Viertelpoet". Die 14 enthaltenen Titel auf dem Debütalbum entstanden ursprünglich als musikalische Zwischenstücke, die Schlüter und Madlung bei den Lesungen zu "Der Viertelpoet" spielten.

Das zweite Album, "Sprachlos", steht kurz vor der Verwirklichung – im März begannen die Aufnahmen. Der genaue Erscheinungstermin steht noch nicht fest, allerdings geht Schlüter davon aus, daß das Album bis Frühsommer diesen Jahres schon veröffentlicht werden soll. Schlüter und auch Madlung sind hauptberuflich Förderschullehrer. Die Bekanntheit der "Laien-Band" steigt stetig weiter. So waren sie etwa schon Vorband für die Ost-Rocker "Silly" und "Renft". Die Jungs haben also sicher vor, noch viel mit ihrer Band zu bewegen. Auf www.viertelpoet.de, ihrer Internetseite, kann man nicht nur in ihr aktuelles Album reinhören, sondern es bei Gefallen gleich bestellen.

von Steffen Kutzner