Werner Nadolnys Jane - Eternity

© (H’Art/Zebralution)

Werner Nadolnys Jane melden sich kurze Zeit nach "The Journey", einer Neueinspielung alter Jane-Klassiker aus den Jahren 1970–1980, mit einem neuen Studioalbum zurück. Die Hannoveraner Band, die in unterschiedlichen Formationen seit über 40 Jahren aktiv ist, zeigt sich unter Werner Nadolnys Ägide von ihrer für die letzten Jahre typischen Seite und spielt melodischen Hardrock, meist relaxt und mit leicht progressiven Ansätzen.

Bestens produziert zeigen sich die neuen Kompositionen sowie das Uriah-Heep-Cover "Circle Of Hands" in einem dezenten, aber dennoch dynamischen Soundgewand. Vor allem wegen der Gesangsmelodien Torsten Ilgs sollten sie bei Genrefans Gehör finden. Seltsam erscheint allein der abschließende siebte Track, der aus drei Radioedits vorangegangener Songs besteht – hier wollte man wohl auf Biegen und Brechen die im Pressetext angesprochene Mystik der Zahl Sieben für sich beanspruchen. Derlei Brimborium haben die an sich starken Kompositionen nicht nötig.

von Ron Krämer


Plattenfirma:  (H’Art/Zebralution)