Whatever Works - Liebe sich wer kann

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Woody Allens neue Liebesgeschichte - Woody Allen hat in seinem neuen Film wieder zurück nach New York gefunden. Im Mittelpunkt seiner neuen Dramödie steht der gescheiterte Physik-Professor Boris Yellnikoff alias Larry David, der als Exzentiker sich selbst und seine Umwelt permanent anklagt. Eines Nachts klingelt unerwartet die junge Ausreißerin Melody St. Ann Celestine alias Evan Rachel Wood an seiner Tür, die er fast widerwillig für ein paar Tage bei sich aufnimmt. Daraus entwickelt sich eine Romanze - und wiederum eine Liebeserklärung an New York. Melody, der scheinbar naive Unschuldsengel vom Land bewundert u.a. Boris sarkastische Kommentare und himmelt ihn an. Sie versucht, seine Ansichten zu übernehmen und kann ihn bei seinen Panikattaken pflegen.

Nachdem sie Boris ihre Liebe gesteht, versucht er ihr klarzumachen, daß sie einen jüngeren Freund braucht. Tatsächlich lernt sie Perry kennen, ein Date wird vereinbart; doch Melody ist enttäuscht, hier kann niemand etwas mit Quantentheorie anfangen! Es kommt, wie es kommen soll, mittlerweile hat Boris sie zu schätzen gelernt, beide heiraten und führen ein überraschend erfülltes Leben. Sie tut ihm gut, und sie ist stolz, Frau eines "Genies" zu sein.

Im nächsten Jahr taucht plötzlich Melodys Mutter Marietta (Patricia Clarkson) auf, eine bigotte, sittenstrenge Südstaatlerin, die ihre Tochter aus New York retten will. Langsam wächst in Marietta jedoch das Interesse an New York, vor allem an Boris Freund Leo (Conleth Hill), der bald in ihr die Künstlerin entdeckt. Außerdem versucht sie, ihrer Tochter den jungen Randy Lee James (Henry Cavill), als Ersatzschwiegersohn anzupreisen. Marietta wird eine erfolgreiche Fotografin und in einer ménage à trois mit Leo Brockman und ihrem Galeristen leben. Bei einer weiteren Begegnung von Melody und dem jungen Schauspieler Randy kommt es zu romantischen Folgen und erstmals zu Unstimmigkeiten zwischen Melody und Boris.
 
In diesem Chaos trifft Melodys Vater John alias Ed Begley jr. ein, um Frau und Tochter nach Hause zu holen. Auf der Vernissage von Marietta muß er jedoch erkennen, daß sie sich entscheidend weiterentwickelt hat. Auch Melody erklärt schließlich Boris gegenüber, daß ein jüngerer Mann in ihr Leben getreten ist. Für Boris bricht wieder einmal eine Welt zusammen. Doch wenn das Universum eh kollabiert... Der verzweifelte Ehemann John trinkt Unmengen in einer Bar und trifft auf einen anderen traurigen Barbesucher. Boris wird bei einem weiteren Selbstmordversuch auf eine Hellseherin treffen.

Eine herrlich chaotische Kette von Verwicklungen, die in der Erkenntnis mündet: Keine Konstellation ist zu absurd, wenn sie nur glücklich macht!
 
- blw -
 

Start: 3. Dezember 2009


Original: Whatever Works

Genre: romantische Komödie


Verleih: Central Film