Leipzig startet mit Neuheiten in 2019

Alles neu im neuen Jahr!

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Das Jahr 2019 ist da! Neues Jahr, neues Leipzig? Na ja nicht ganz, aber es gibt auch in diesem Jahr wieder viel Neues in unserer Stadt zu entdecken. Das wollen wir euch nicht vorenthalten und haben ein paar Vorschläge gesammelt. Ob Schlemmen, Bummeln oder Schmökern - das ist Neu in Leipzig:

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Aus alt mach neu

Leipzigs alte Hauptpost erstrahlt im neuen Glanz. Der Gebäudekomplex am Augustusplatz wurde saniert und zu neuem Leben erweckt. 70 000 Quadratmeter Bruttogeschossflächen zählt das ganze Ensemble. Der Umbau und die denkmalgerechte Sanierung sollen140 Millionen Euro gekostet haben, berichtet die Leipziger Volkszeitung (LVZ). Nach sieben Jahren Leerstand sind in „Das Lebendige Haus“ bereits einige Mieter eingezogen. 

Schon geöffnet haben beispielsweise der Designermöbel-Händler „Who’s perfect“und viele der 322 „Felix-Suiten“, die zum Kurz- und Langzeitwohnen gedacht sind. Mit der zweiten Etage des früheren Hauptpostgebäudes wurde außerdem der erste Teil der modernen Büro-, Arbeits- und Tagungswelt „Design Offices“ fertiggestellt. Auch der Musik-Fitness-Club „John Reed“ ist in dem historischen Hofgebäude zu finden, genau wie ein Edeka-Markt.

Und es sollen noch mehr Nutzer folgen, wie Florian Wirthgen gegenüber der LVZ verrät. Laut dem Sprecher des Investors Denkmalneu-Gruppe wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) rund 2500 Quadratmeter in einem Neubau nutzen, der nahe der Querstraße entsteht. Bislang arbeitet PWC in einem Bürohaus an der Käthe-Kollwitz-Straße.

Darüber hinaus wird ein Restaurant am Grimmaischen Steinweg sein zu Hause finden, in dem das hawaiianische Gericht Poke serviert wird. Der Salat aus rohem Fisch soll mit knackigen Beilagen aus stählernen Schiffscontainern serviert werden. Noch mehr zu Essen soll es im sechsten Stock geben. In dem Restaurant zum Thema „Brot und Me(h)r“ wird es über jeweils 300 Sitzplätze drinnen und draußen geben, inklusive riesiger Dachterrasse. Auch Leipzigs drittes Motel One findet hier seinen Platz.

6000 Quadratmeter, unter anderem mit einem Café, stehen im Erdgeschoss Firmen, Startups und anderen Kreativen zur Verfügung. Wo früher einmal die Fernsprechhalle zu finden war, ist immer noch die Freitreppe, die Lichtkuppeln und sieben Telefonzellen aus den Sechzigerjahren zu sehen.

 

Ein Sachse im Himmel

Nur mal angenommen, du hättest die Gelegenheit, berühmte Persönlichkeiten der Weltgeschichte zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Worüber würdest du dich unterhalten?

Der Leipziger Peter Lemar begibt sich in seinem neusten Buch auf eine fiktive Reise. Er trifft in „Ein Sachse im Himmel“ viele Prominente, darunter Goethe und Schiller, Hitler und Wagner oder Lenin und Trotzki. Er spricht mit ihnen über Gott und die Welt. Aber auch über die eine oder andere Eselei, über verlorene Kriege und gesponserte Revolutionen. 

Unser Buchtipp zum neuen Jahr kommt vom Autor Peter Lemar alias Elmar Peter Schwenke. Mehrere Romane gehen auf seine Kappe. So auch zuletzt „Es geht um Nichts!“, ein Wissenschafts- krimi um die Lösung des weltweiten Energieproblems. Auch zwei Sachbücher („Ostrock! Popmusik in der DDR" und „Welt im Netz“) hat er geschrieben.

Die sonnige Südseite

Bereits seit über 20 Jahren gibt es in der Innenstadt bereits die “Wohnmacher“. Dort gibt es bereits seit 20 Jahren kleine Möbelstücke, Leuchten, Geschenke und Textilie. Neben dem Einrichtungs-Geschäft in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Nikolaikirche haben sich die Besitzer nun auch im Süden der Stadt breit gemacht. Mitten auf der Karl-Liebknecht-Straße lädt nun die “Südseite” zum bummeln ein. Ein echtes Muss für Interieur-Liebhaber. Hier, auf der Flaniermeile im Süden, ist auf zwei Etagen ein Laden entstanden, der ganz anders ist als das „Muttergeschäft“ in der Innenstadt, dafür mindestens genauso schön. Dabei werden alten Vintagestücke mit neuen Interieur-Trends kombiniert. Wer die Südseite betritt, steht mitten in einer Kombination aus Grün, Holztönen, natürlichen Materialien und Accessoires in modernen Kupfer- und Goldtönen.

Im Süden scheint die Sonne  

Die Südseite findet ihr auf der Karl-Liebknecht-Straße 58. Geöffnet hat der Interieur-Laden von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr. 

 

Eisige Stimmung

Lange mussten die Leipziger auf eine Eishalle verzichten. Nach sechs Jahren hat das Warten ein Ende und Leipzig wieder eine Eissporthalle. Die nördliche Halle des sogenannten Kohlrabizirkus im Südosten der Stadt ist nun Spielstätte der Eishockeymannschaft EXA Ice-Fighters Leipzig. Und auch Hobby-Schlittschuhläufer können Runden in der Halle drehen. 

Die Kuppelhalle der ehemaligen Großmarkthalle in der Straße An den Tierkliniken ist für zehn Jahre Heimat der Ice-Fighters. So lange gilt der abgeschlossene Mietvertrag - mit Option auf weitere Verlängerungen. Und Hobby-Schlittschuhläufer können von der neuen Heimstätte der Eishockey-Profis profitieren gleich mit profitieren. Immerhin stehen Eisfreunden sogar 1711 Quadratmeter zum flitzen, drehen und sprinten zur Verfügung. 

Ab auf’s Eis!  

Für das Ausleihen von Schlittschuhen zahlen Besucher im Kohlrabizirkuis 3 Euro (für Gruppen 2 Euro. Helmen kosten 2 Euro und das Kufenschleifen für private Schlittschuhe 9 Euro. Die Lernhilfen zum Festhalten für Anfänger gibt es für 3 Euro. Der Eintritt liegt bei 5 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder und alle Ermäßigungsberechtigten. Sparen lässt sich mit Familientickets, Zehnerkarten oder Tagestickets. Eine Eiszeit dauert zwei Stunden – danach ist 30 Minuten Pause für die Eismaschine. 

Mehr Informationen gibt es online unter leipziger-eisarena.de.

von Pia Maack

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