Wir schicken den Sommer in die Verlängerung1

Eisspezial

Bild: Pia Maack

Wir können es nicht mehr leugnen: Der Sommer macht seine letzten Atemzüge. Doch so einfach geben wir nicht auf und schicken diese wunderbare Jahreszeit noch einmal in die Verlängerung. Und wie ginge das besser als mit DER Sommer-Leckerei schlechthin? In Unserem Eisspezial verraten wir euch, wo ihr in eurem Kiez ein Eis auf die Hand bekommt, warum Eis essen gesund ist und wie ihr den kühlen Snack zu Hause selbst herstellen könnt.

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5 gute Gründe, jetzt ein Eis zu schlecken

  1. Eis essen macht glücklich

Ein Stückchen Sommer in der Hand, die letzten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und das süße Glück auf der Zunge.

  1. Die kalte Leckerei ist ein Stresskiller

Ein Eis schleckt sich schlecht in Eile. Wer sich bei der Eisdiele um die Ecke anstellt, sich für eine Sorte entscheiden muss und dann die kühle Leckerei verputzt, entschleunigt und schaltet ab.

  1. Gesunde Zutaten im eisigen Glück

Vanille(eis) wirkt antioxidativ, das im Schokoeis vom Kakao enthaltene Koffein wirkt anregend, Erdbeeren hemmen Entzündungsprozesse im Körper, Pistazien(eis) senkt Bluttfettwerte und Karamel ist ein Energiebooster. Da darf es doch noch ein Eis mehr sein!

  1. Eis essen ist gut für die Fitness

Wer zu Fuß zur Eisdiele schlendert und zurück, hat sich schon bewegt. Nun könnte man den Schlemmer-Gang ausweiten und beispielsweise mit der Waffel in der Hand durch den Park laufen, am Kanal entlang flanieren oder über die Einkaufsstraße bummeln.  

  1. Sightseeing mit der Tüte

Wie wäre es, wenn ihr jedes Eis, in einem anderen Kiez schleckt? So lernt man Leipzig noch besser kennen und weiß schnell, wo es das leckerste Eis gibt.

Dein Eis in deinem Kiez

Wir haben uns für euch umgeschaut & für euch in jeder Himmelsrichtung einen EIs-Tipp mitgebracht:

Nord

Das Leipziger Eishaus in der Coppistraße 38 in Gohlis hat eine große Auswahl an Eis. Nicht selten können Besucher aus rund 25 Sorten wählen. Auch Kuchen und kleine Snacks gibt es hier.

Ost

Die Eisträumerei lädt Eisschlecker zum Träumen ein. Das fällt nicht schwer bei ausgefallenen Sorten wie Orange-Basilikum-Sorbet. Zu finden ist das Café in der Riebeckstraße 23 in Reudnitz.

Süd

Die Eisdiele Pfeifer in der Südvorstadt lädt Schleckermäuler zu Eis bei traditionellem Interieur mit DDR-Charme ein. Der Familienbetrieb, der bereits 1953 gegründet wurde, produziert das Eis frisch und vor Ort in der Kochstraße 20 .

West

Im Tonis in der Könneritzstraße 21 ist alles Bio. In dem kleinen Laden in Schleußig gibt es verrückte Eissorten wie Erdbeer-Lavendel, Brombeer-Rosmarin, Honig-Anis oder geröstete Erdnuss. Einige Eis-Leckereien sind sogar vegan. 

Zentrum

Die Milchbar Pinguin gehört zu Leipzig wie das Völerschlachtdenkmal. In unmittelbarer Nähe zum Markt erwarten Gäste circa 30 verschiedene Sorten Eis. Zu finden sind darunter Klassiker, ausgefallene Sorten und auch einige vegan Optionen.

 

So gelingt das Eis auch daheim

Damit die kühle Leckerei auch zu Hause zum Geschmacks-Garant wird, solltet ihr das Grundrezept kennen:

Flüssigkeit + Zucker + Ei + Früchte.

Als Basis dient immer eine Flüssigkeit. Das können Milch, vegane alternativen zur Kuhmilch, Sahne oder etwas festere Zutaten wie Crème fraîche, Sauerrahm und Kefir sein. Zucker beeinflusst die Konsistenz der Eiscreme. Damit sie schön cremig ist, sollte deshalb nur sehr feinen Zucker verwendet werden. Süß gibt aber auch Honig, Karamell oder Sirup. Die Eier stellen eine Verbindung zwischen Wasser und Fett her. Sie sorgen für eine cremige Konsistenz. Für vegane Eisvarianten bietet sich zum Beispiel Johannisbrotkernmehl an. Je nachdem, wie experimentierfreudig der Hobby-Eishersteller ist kann außerdem mit Gewürzen ausprobiert werden: Vanille, Kakao, Zimt, Kaffee oder doch lieber Chilli?

Bei er Eisherstellung ist das Rühren das aller wichtigste, denn so entsteht ein cremig-lockeres Eis ohne Kristalle. Wer keine Eismaschine zu Hause hat, die das übernimmt, muss trotzdem nicht auf Eis verzichten. So geht es:

  1. Zutaten nach Rezept mischen und in einen Gefrierbehälter füllen.
  2. Behälter in den Gefrierschrank stellen
  3. Hin und wieder kontrollieren, ob die Masse zu gefrieren beginnt.
  4. Sobald sich erste Eiskristalle bilden, die Eismasse mit einem Schneebesen oder einer Gabel kräftig durch rühren und das Eis wieder kalt stellen.
  5. Den 4. Schritt jeweils nach einer halben Stunde noch drei- bis viermal wiederholen.
  6. Sollte das Eis anschließend noch zu weich sein, es weitere ein bis zwei Stunden kalt stehen lassen.
  7. Genießen.

Lecker! 

Das brauchst du für dein hausgemachtes Vanilleeis: 

  • 1 Vanilleschote 
  • 6 Eigelbe 
  • 500 Milliliter Milch 
  • 125 Gramm Zucker 
  • 100 Gramm Schlagsahne

von Pia Maack

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