Zeit für einen Besuch auf dem Lieblings-Weihnachtsmarkt

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Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört zur Vorweihnachtszeit wie die Kugel an den Baum. Der größte Weihnachtsmarkt Leipzigs ist in diesem Jahr noch bis zum 23. Dezember in der Innenstadt zu finden. Hier ist jede Menge los und es gibt alles, was das Herz begehrt. Schöner finden wir allerdings die unzähligen kleinen Märkte. Viele verschiedene sind bis zum Fest in den Stadtvierteln zu finden. Wir verraten euch unsere Favoriten.

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Hygge Weihnachtsmarkt im Westwerk

Noch bis zum 22. Dezember findet im Leipziger Westen ein kleiner, feiner Indoor-Weihnachtsmarkt statt. Mitten auf der Karl-Heine-Straße, im Westwerk gibt es neben Glühwein und Bratwurst auch Interieur und Accessoires zu erstehen. Außerdem suchen Bio-Weihnachtsbäume einen neuen Besitzer. Ganz besonders wird es im Westwerk am 8. und 15. Dezember. An den Sonntagen findet der Hygge Weihnachtsmarkt mit verschiedenen Künstlern, Designern und Handwerkern stat

Weihnachten am Kreuz

Vom 13. bis 22. Dezember wird es am sonst so wuseligen Connewirzer Kreuz besinnlich. Im Werk 2 findet wieder der alljährliche alternative Weihnachtsmarkt statt, der den Leipziger Süden in ein behagliches Licht taucht. Bereits zum 15. Mal wird das Gelände der Kulturfabrik „randvoll mit Köstlichem, Schönem, Einzigartigem und wundervoll Duftendem“, wie die Organisatoren versprechen. 

Wer hier her kommt, findet garantiert einzigartige Weihnachtsgeschenke oder schöne Dinge für sich selbst. Es gibt handgefertigten Schmuck, individuelle Mode, detailverliebte Deko, coole Grafiken und schönes Holzspielzeug. Schleckermäuler kommen dabei allerdings keinesfalls zu kurz. Ob Leckereien zum Mitnehmen und Verschenken oder zum Verweilen und direkt verspeisen - beim „Weihnachten am Kreuz“ ist für jeden Besucher und jede Besucherin das richtige dabei. Essen aus aller Welt, mit und ohne Fleisch, vegan oder auch in flüssiger Form: Wer alles mal probieren will, muss wohl öfter kommen. 

Dieser Weihnachtsmarkt ist übrigens bei jedem Wetter ein guter Anlaufpunkt, um die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen, denn es gibt viele schöne Dinge sowohl in Halle A, Halle D und Halle 5, als auch reichlich zum Stöbern oder Schlemmen outdoor. 

 

Werksadvent Faktum

Im Advent wandelt sich das Alte Kranwerk zum Kunstkaufhaus. Über 50 Aussteller präsentieren vom 7. bis 15. Dezember ihre selbstgefertigten künstlerischen und handwerklichen Produkte. Faktum bedeutet so viel wie Tatsache, und Wahrhaftiges. Dies kann im Kranwerk wörtlich genommen und in zahlreichen Kursangeboten wie Tischlern, Filzen, Korbflechten, Drucken, Schmieden ausprobiert werden. Für Kinder und Erwachsene gibt es Angebote wie Postkarten-Druckerei, Scherenschnitt-Lichtspiele, Kerzenfärben, Holzbrennerei und Strohsterne knüpfen. An den Wochenenden wird europäische Adventsmusik aus Kniefiedel, Nyckelharpa und dem sächsischen Bandonion erklingen. Unter der Woche singen die Chöre "Fräulein a Capella" aus Leipzig, der "WerksChor" und der Chor "Zwischentöne" aus Brandis traditionelle Weihnachts- und Kunstlieder, gern auch zum Mitsingen. Ankunftszeit (Advent) kann auch meinen, der Ankunft der globalen Produktvielfalt mit Konsumkompetenz zu begegnen. „Regionale Wertschöpfung steht wider die Kaufangebote der Globalcenter. Unser Kaufverhalten legitimiert die weltweiten Produktionsprozesse und drängt die Arbeitssklaven dieser Erde dazu, uns den Gabentisch in Demut reich zu decken“, ist die Antwort des Kranwerkteams darauf. „Die Angebote der heimischen Kunsthandwerker sind deshalb wertvoll, weil die komplexe regionale Wertschöpfungskette erfüllt wird“, erklären die Organisatoren des Werksadvent Faktum.

von Pia Maack

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