"Sexualpädagogik der Vielfalt" darf keine Schule machen?

Aktuelle Empfehlungen für die Bildungspläne der Bundesländer, sexuelle Vielfalt fächerübergreifend an Schulen zu behandeln, wurden in den letzten Monaten immer wieder gleichgesetzt mit Empfehlungen aus dem Methodenbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von Elisabeth Tuider. Eine unzulässige Vermengung, die eine Welle von unberechtigter Kritik und Stimmungsmache gegen modernde Sexualpädagogik hervorgerufen hat. Auch die Sächsische Staatsregierung überarbeitet momentan den Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen. An Sachsens Schulen hat sich der Tatbestand der "sexuellen Vielfalt" noch nicht großartig herumgesprochen. Der Begriff kommt weder im "alten Orientierungsrahmen" noch in den Lehrplänen vor. Welche fachlichen Standards werden nun der neuen Handlunganweisung zu Grunde gelegt und wie werden praxiserprobte Projekte der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in die Erarbeitung einbezogen?

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Kategorie: Sonstiges

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