Neuer Work-in-Progress-Preis

DOK Industry

Bild: Susann Jehnichen

Vom 28. Oktober bis 3. November werden rund 1.800 Fachbesucher nach Leipzig reisen und sich bei Deutschlands größtem Dokumentarfilmtreffen vernetzen. Das ist neu.

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Die Leiterin von DOK Industry Brigid O’Shea sagt über das diesjährige Programm: „DOK Industry feiert in diesem Jahr sein fünfzehnjähriges Bestehen und wir freuen uns, die Früchte dieser langjährigen Arbeit ernten zu können: Wir werden in diesem Jahr eine bereichernde und vielfältige Auswahl an akkreditierten Fachleuten willkommen heißen. Aufstrebende Filmemacher und Fimemacherinnen, die als Teil von Filmhochschuldelegationen erste Erfahrungen sammeln sowie erfahrene und preisgekrönte Filmfachleute treffen hier in Leipzig aufeinander, dem Treffpunkt für künstlerischen Dokumentarfilm.“

 

Zum ersten Mal wird im Rahmen der Rohschnitt-Präsentation DOK Preview Germany ein Preis vergeben. Eingeladen werden zu dieser Veranstaltung sieben deutsche Filmprojekte, die internationale Vertriebspartner suchen. Der DFM-Work-In-Progress-Preis wird gestiftet von der Firma D-Facto Motion und beinhaltet eine Postproduktionsförderung in Wert von 10.000 Euro. Sieben weitere Projekte werden zur Rohschnitt-Präsentation DOK Preview Training eingeladen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit sieben europäischen Trainingsinitiativen statt.

Als ein impulsgebendes Diskussionsforum ist DOK Exchange angelegt, die XR-Konferenz für den interaktiven Bereich. Um den Kurzfilm dreht sich alles bei DOK Short n’Sweet. Auch in diesem Jahr können Filmschaffende bei dem Pitch ihr dokumentarisches Kurzfilmprojekt renommierten Redakteuren und Finanziers vorstellen. Bei Meet the Experts können sich Filmschaffende je nach Schwerpunkt mit Experten der Branche austauschen. Diskutieren kann man hier mit Vertretern internationaler Trainingsinitiativen, Experten aus den Bereichen Interactive, Animation und künstlerischer Dokumentarfilm sowie mit Festivalprogrammern. In den Talks Meet the Filmmakers werden Produktionen aus dem diesjährigen Filmprogramm aufgegriffen, es finden thematische Vertiefungen und Erweiterungen statt. Politik, Ästhetik und filmisches Erzählen werden in den Talks verhandelt. In diesem Jahr geht es um die besondere Erzählweise des iranischen Films, um hybride Filmformen und um die Frage, welche Aussagekraft die Zuweisung von Produktionsländern in einer globalisierten Welt noch hat.    

Mehr Informationen zu dem Festival gibt es online unter dok-leipzig.de.

von Pia Maack

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