Buchgeschenke aus Leipzig

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Jedes Jahr aufs Neue überlegen wir kurz vor Weihnachten, was wir unseren Liebsten dieses Jahr unter den Weihnachtsbaum legen. Wie wäre es zum Fest diesmal mit Büchern als Geschenk? In Büchern schlummern nicht nur die tollsten Geschichten; sie lassen sich nach dem Lesen auch wunderbar weiter verschenken. Das Beste: Es gibt für jeden Geschmack das richtige Buch. Drei von ihnen stellen wir euch in dieser ZeitPunkt-Ausgabe vor. Sie kommen direkt aus Leipzig und Sachsen.

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Ein Sachse im Himmel

Wer träumt nicht davon, einmal in die Vergangenheit zu reisen und bereits verstorbene, berühmte Persönlichkeiten hautnah zu erleben? Wenn würdet ihr treffen wollen? In Peter Lemars Werk „Ein Sachse im Himmel“ reist der Leser oder die Leserin zwar nicht in die Vergangenheit, dafür aber in den Himmel. In der fiktiven Geschichte kommt der Sachse mit vielen Prominenten aus längst vergangenen Zeiten ins Gespräch. Lemar erzählt beispielsweise äußerst unterhaltsam davon, wie er auf Goethe und Schiller trifft. Aber auch Hitler, Wagner, Lenin und Trotzki kommen in dem Buch vor. Der Erzähler spricht mit ihnen über Gott und die Welt, Kriege, die verloren wurden, wilde Revolutionen und andere große Ereignisse der Weltgeschichte. 

Beim Lesen müssen wir nicht nur oft schmunzeln, sondern können auch jede Menge lernen. So kommt es auch, dass beispielsweise Albert Einstein aus dem Nähkästchen plaudert: Darüber, dass er den Nobelpreis gar nicht für die Relativitätstheorie bekommen hat und er als Nachhilfelehrer arbeitete. John F. Kennedy hingegen spricht von Atomraketen, während er mit seiner Liebsten rumalbert. Er verrät außerdem, was eine kleine Insel mit seiner Zeit als GI im Zweiten Weltkrieg zu tun hatte.

Peter Lemars „Ein Sachse im Himmel“ bekommt ihr für 14,90 Euro.

111 Orte für Kinder in Leipzig

Erst seit Mitte Oktober gibt es in den Bücherläden der Stadt das Buch von Priska Lachmann in den Regalen. In „111 Orte für Kinder in Leipzig, die man gesehen haben muss“, versucht die Bloggerin, „einen Spagat zu finden, zwischen bekannten Orten, die man auch als Tourist mit Kindern gesehen haben muss, aber auch Geheimtipps und versteckte Orte“, wie sie auf Mamalismus.de verrät. Sie habe dabei vor allem darauf geachtet, dass viele Orte kostenfrei sind oder wenigstens familienfreundliche Preise haben.

So versteckt sich unter den vielen tollen Ausflugstipps, die übrigens nicht nur für Kinder und Familien interessant sind, wie wir finden, beispielsweise eine Alpakafarm. Wusstet ihr, dass man ganz in der Nähe mit den trendigen Tierchen wandern gehen kann? Oder kennt ihr schon das Baumhaus mit Dachterasse, in dem man übernachten kann? Von diesen Orten erzählt Priska in ihrem Buch genauso wie von großen Maschinen vor den Toren der Stadt und dem romantischsten Park Leipzigs.

Unser Lieblings-Tipp: Das Café Katzentempel. In der Nürnberger Straße 1 eröffnete 2018 als erstes Katzencafé in einer ostdeutschen Stadt. Sechs Katzen, die aus Tierheimen hierher gekommen sind, laufen an diesem Ort frei herum. Die Miezen lassen sich streicheln oder spielen miteinander.

Noch mehr tolle Ausflugstipps findet ihr für 17,50 Euro in Priska Lachmanns „111 Orte für Kinder in Leipzig, die man gesehen haben muss“.

Leipzig. Im Fokus

Weniger zu lesen, mehr zu gucken gibt es in dem jüngst erschienenen Bildband mit Leipzig-Motiven. „Leipzig. Im Fokus“ ist quasi eine Liebeserklärung zweier Wahl-Leipziger an die Stadt. Fotograf Daniel Köhler und Autorin Anne-Katrin Hutschenreuter halten darin zusammen mit dem Mitteldeutschen Verlag jede Menge wundervolle Perspektiven auf unsere Stadt fest.  

Auf 128 Seiten mit über 100 Stadtmotiven präsentiert Daniel Leipzig, wie es durch seine Linse aussieht. Mit dabei sind beispielsweise Fotos vom Augustusplatz oder das Bundesverwaltungsgericht von oben, eine Straßenbahn im Dunkeln, das berühmte Messe-„M“, aber auch ungewohnte Perspektiven wie ein Motiv aus der S-Bahn-Station Bayrischer Bahnhof. In dem Bildband finden Leserinnen und Leser Leipzig zu jeder Jahreszeit: Strahlender Sonnenschein auf der Sachsenbrücke, Frühling mit den japanischen Kirschbäumen am Grassi-Museum und Schnee an der Propsteikirche.  

Das Vorwort zum Bildband hat Bloggerin Anne Katrin Hutschenreuter geschrieben. Die gebürtige Chemnitzerin kennt ihr vielleicht als „anna-belle sagt“.

Beim Blättern in „Leipzig. Im Fokus“ gefallen uns die vielen Details und Blickwinkel auf Leipzig. Zwar haben wir all’ die Ecken schon mal gesehen, erleben aber in diesem Buch völlig neue Perspektiven. In diese könnt ihr für 16 Euro eintauchen. 

von Pia Maack

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