Die magische Nacht

Sternschnuppenspezial

Bild: Pixabay

200 Milliarden Sterne gehören zu der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie, 6000 von ihnen sind ohne Teleskop von der Erde aus sichtbar. Wir verraten euch wie, wo und wann ihr diesen Monat auf Jagd nach den Glücksbringern aus dem Weltall gehen könnt.

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Der August verwöhnt uns nämlich regelrecht mit Sternschnuppen. Wer jedoch besser vorbereitet in eine Sternschnuppenbeobachtung startet, sieht mehr. Wir geben euch dafür alles mit, was ihr benötigt.

 

Halbwissen für den Sternschnuppenabend

  • Kinder können mit bloßem Auge mehr Sterne sehen als Erwachsene. Das liegt daran, dass ihre Pupillen größer sind. Mit zunehmendem Alter verringert sich der Pupillendurchmesser, sodass weniger Licht ins Auge gelangt.
  • Im Weltall gibt es Sterne oder Sonnen, Planeten, Miniplaneten, die man als Asteroiden oder Planetoiden bezeichnet, und viele kleinere Teilchen, aus denen später Sternschnuppen werden.
  • Dringen die Teilchen in die Erdatmosphäre ein, reiben sie sich an der Lufthülle und glühen durch die Reibungshitze hell auf. Dann sehen wir eine Sternschnuppe.
  • Wenn die kleineren Teilchen, die aus Eisen oder Gestein bestehen aus dem Weltraum auf die Erde treffen, dann sind sie sehr schnell. Der Grund: Im Weltall gibt es keine Reibung, die sie bremsen könnte. 
  • Der andere Name für Sternschnuppe lautet Meteor.
  •  Wer den Sternenhimmel beobachtet, sollte im Vorfeld sicher gehen, dass an diesem Abend kein Vollmond ist. Durch den hellen Mond kommen die schwach leuchtenden Sterne nicht mehr zur Geltung.

 

Der perfekte Zeitpunkt für optimale Schweifsicht

Generell gilt: In der Zeit nach Mitternacht steht der Radiant höher am Himmel. Deshalb ist die Zeit nach Mitternacht bis zum Sonnenaufgang die Beste, um Sternschnuppen zu beobachten. Im August gibt es in der Nacht vom 8. zum 9. August besonders gute Chancen, ein paar glückbringende Schweife zu erhaschen.

 

Das sind Leipzigs Sterne-Hot Spots

Leipziger Neuseeland 

Das Leipziger Neuseeland bietet mit dem Cospudener, Markkleeberger, Kulkwitzer, Störmthaler und Zwenkauer See unzählige Möglichkeiten, sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Am See könnt Ihr nicht nur die schönsten Sonnenuntergänge beobachten, auch die Sicht auf den Sternenhimmel, ist hier einmalig.

 

Das Rosental

Das Rosental, das direkt zwischen dem Zoo und dem Auenwald liegt, bietet auf Grund der großen Freifläche freie Sicht auf den Sternenhimmel bei Nacht, mitten in der Stadt.

 

Fockeberg

Der künstlich geschaffene Berg mit einer Höhe von 153,3 Metern befindet sich südwestlich der Kreuzung von Focke- und Hardenbergstraße in Südvorstadt. Vor euren Füßen leuchtet hier die Skyline von Leipzig in ihren Abendlichtern und am Himmel seht ihr hier den Sternenhimmel. 

 

Die Ausrüstung für Sternefänger

Das darf bei der Jagd auf Sternschnuppen nicht fehlen:

  • Fernglas
  • Moskito-Spray
  • Stirnlampe, Öllampe oder Kerzen
  • Ein Stuhl oder eine gemütliche Decke
  • dicke Kleidung 
  • Getränke 
  • Snacks
  • ein Handy mit vollem Akku

 

 

von Pia Maack

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