Museums-Mai

Bild: Museumsnach Leipig

Der Mai steht ganz im Zeichen von Geschichte, Kultur und Innovation. So feiern am 5. Mai die Städte Leipzig und Halle die Museumsnacht mit insgesamt 80 Museen. Am 13. Mai ist internationaler Museumstag. Das nimmt das Museum für Druckkunst Leipzig zum Anlass für einen Tag der offenen Tür.

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"Kult“ heißt das Motto der Museumsnacht am 5. Mai, in Halle (Saale) und Leipzig. Beide Städte laden bereits zum zehnten Mal gemeinsam zu Einblicken in Museen und Sammlungen ein. In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt 80 Einrichtungen. Das sind Museen, Kunstsammlungen, Galerien oder Archive mit 330 Veranstaltungen in nur sechs Stunden. Von 18 bis 24 Uhr können Museumsbesucher nämlich alle Angebote nutzen.

Teilnehmende Leipziger Museen ist beispielsweise das Kriminalmuseum des Mittelalters, das Grassi Museum, die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig oder die Inspirata.

Informationen zu allen Veranstaltungen der Museumsnacht gibt es online unter museumsnacht- halle-leipzig.de. Das Ticket für alle Veranstaltungen kostet 10 Euro. Die Eintrittskarten sind am Abend der Museumsnacht in allen beteiligten Museen und Sammlungen, im Hauptbahnhof Halle und am Infostand auf dem Marktplatz in Leipzig zu bekommen. 

Auch der Sonntag, der 13. Mai, lässt sich für einen Museumsbesuch nutzen. Beispielsweise beim Museum für Druckkunst. Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt das Museum bei freiem Eintritt zum Tag der offenen Tür ein. Besucher tauchen ein zwischen Technik und Kunst: 500 Jahre Druckgeschichte in Werkstatt-Atmosphäre. Anhand 100 funktionierender Maschinen und Pressen werden historische Schriftguss-, Satz- und Druckverfahren mit fast allen Sinnen erlebbar. 

Vorführungen und Rundgänge stehen auf dem Programm, das ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 steht. Zu erleben sind zudem zahlreiche Drucktechniken, die kürzlich in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden. 

Das Museum für Druckkunst ist ein Ort, der historische Gieß-, Setz- und Druckprozesse an funktionierenden Maschinen präsentiert. Zu sehen sind beispielsweise Werke der Leipziger Künstlerin Karin Pietschmann. Sie druckt Radierungen (Tiefdruck) an historischen Handpressen. Auch Druckverfahren wie der Buchdruck und die Lithografie werden an funktionierenden Maschinen vorgeführt und erklärt.

Das Museum für Druckkunst Leipzig ist in der Nonnenstraße 38 u finden. Mehr  Informationen gibt es online unter druckkunst-museum.de

 

von Pia Maack

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