Local Heroes aus Musik und Party

Bild: Pia Maack

Was wäre Leipzig ohne all’ die tollen Menschen und Institutionen, die unsere Stadt so besonders machen? In jeder neuen ZeitPunkt-Ausgabe stellen wir euch einige dieser Local Heroes vor. Los ging es vergangenen Monat mit unvergleichlichen Einrichtungen aus dem Bereich KUNST + KULTUR. Diesen Monat nehmen wir die Szene aus MUSIK + PARTY unter die Lupe. In Zukunft berichten wir außerdem von ganz besonderen Leipziger Unternehmen aus ESSEN + TRINKEN, FAMILIE + FREIZEIT, SPORT + SPIEL, WELLNESS + BEAUTY und EVENTS + SHOW.

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Der See bebt: Highfield

Wenn Stars den Süden Leipzigs unsicher machen, Rock-Legenden in unsere Stadt reisen und die Luft voll Beats und Glitzer ist, kann das nur eines bedeuten: Es ist Highfield. Nach zwölf Jahren in Thüringen fand das große Indie-Rock-Festival Highfield im August bereits zum zehnten Mal in Sachsen statt. Das Gelände befindet sich auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See in der Gemeinde Großpösna, nur wenige Kilometer von Leipzig entfernt. Auf dem Plan standen wieder drei Tage Festival mit Live-Konzerten von nationalen und internationalen Acts. Unter den Headlinnern sind unter anderem Jan Delay & Disko No. 1, Thirty Seconds To Mars, Steve Aoki und AnnenMayKantereit zu finden gewesen. Mit ihnen und weiteren Acts ist das Line-up des Festivals am Störmthaler See vom 16. bis 18. August auf 40 Acts gewachsen. 

Und was darf bei einem Festival auf gar keinen Fall fehlen? Genau, die Campingfläche. Dort wurden die Highfield-Fans beherbergt. Auch am Strand ging so einiges ab: Von Banana-Boat- und Tube-Riding über Probe-Windsurfen, Probe(-Steh)-Paddeln und Beach-Volleyball. 

Wenn die Nacht zum Tag wird: L1

Im Zentrum in der Königshaus-Passage am Markt findet ihr den Club L1. An dieser Adresse wird jeden Freitag und Samstag ab 23 Uhr gefeiert. Das L1 bietet als Location neben seinem Herzstück, dem großzügigen Mainfloor, eine daran angrenzende Tanzfläche sowie mehrere Loungebereiche zum Zurückziehen. Das Soundsystem und die Licht- und Videoanlage schaffen eine besondere Atmosphäre. 

Neben Parties wie „Mein Block - Generation Deutschrap“ oder „We love Blackmusic“ gehört die Partyreihe “My Boyfriend Is Not In Town and My Girlfriend Too” zum Repertoire des Hauses. Jedes letzte Wochenende im Monat feiern dann Männer und Frauen erst getrennt: Frauen lassen es in rein weiblicher Gesellschaft krachen und sich von Barkeepern und Co. verwöhnen, während es die Männer in der Lounge ähnlich tun. Ab 0.30 Uhr öffnen sich die Türen und alle dürfen zusammen feiern. 

Zwischen 23 und 00.30 Uhr ist der Eintritt bei der Partyreihe frei. Danach zahlen Frauen 8 Euro, Männer 10 Euro. 

 

Im Kling Klang über den Sand

Sommerzeit bedeutet in Leipzig Tanzzeit. Denn auch der Nordstrand des Cospudener Sees wandelte sich im August zur Tanzfläche. Am 18. des Monats fand dort das Tagesfestival "Kling Klang - umsonst draußen, umsonst Musik, umsonst Sonne!“ statt. Mit viel Kling Klang waren Leipziger eingeladen, an dem Sommertänzchen zum 17-jährigen Bestehen des Strandblicks teilzunehmen. Für die musikalische Begleitung sorgten beispielsweise Pretty Pink. Noch mehr Elektro-, House- und Techno-Beats gab es von Thomas Lizzara (A.life, Berlin), Who Knows und Michael Nielebock.

Feierlaune im Kakadu

Das Kakadu ist an jedem Abend eine gute Adresse. In der Leipziger Karaokebar ist nicht nur immer was los, langweilig wird es hier bestimmt nicht. Hier bekommt jeder eine Bühne. Die Musik läuft per Livestream und der Text wird auf Monitoren angezeigt. Falsch gemacht werden, kann nichts, denn es zählt nur der Spaß am Singen - so die Philosophie. Wenn mal ein Ton daneben geht, schreiten DJ und Publikum zur Unterstützung ein. Zwischen den einzelnen Karaoke-Titeln gibt es Musik zum Tanzen und feiern. Die Auswahl der Karaoke-Songs reicht übrigens von Schlager aus den 50ern bis hin zu Hits aus den aktuellen Charts. Für jeden soll in der ältesten und einzigen Karaokebar Leipzigs etwas dabei sein.

An jedem Abend in der Woche wird im Zentrum Ost am Rossplatz 4 von 21 Uhr bis zum nächste Morgen gefeiert. Fast jeder Tag steht unter einem anderen Motto. So ist montags hier Studentenparty und Carlsberg, Wein und Prosecco gibt es für gerade mal 2,50 Euro. Beim Weiberabend am Dienstag kosten Hugo, Aperol Spritz und Kakadu Royal nur 4 Euro und am Mix-Day-Mittwoch gibt es für den gleichen Preis Mix-Getränke. Donnerstag ist Caipi-Tag mit Caipirinhas für fünf Euro, Sonntags gibt es für den Preis Cocktails. 

Mehr Informationen gibt es online unter kakadu-leipzig.de

 

Nicht weg zu denken: das Werk2

Das Werk 2 im Süden Leipzigs ist aus der Stadt nicht mehr weg zu denken. Das soziokulturelle Zentrum ist aus einem ehemaligen Betriebsgelände unmittelbar am Connewitzer Kreuz entstanden und zu einem Ort der Kulturszene Leipzigs geworden. Große und kleine Bands geben sich hier regelmäßig bei Konzerten die Klinke in die Hand, Märkte, Kurse und Workshops, sowie Parties finden im Werk2 statt. Das Gelände dient den Cammerspielen Leipzig als Spielstätte und dem jährlichen Wave-Gotik-Treffen und der Pop-Up-Musikmesse als einer von mehreren Veranstaltungsorten. Langweilig wird es hier auf jeden Fall nicht, denn der vom Werk 2 e.V. verwaltete Veranstaltungsort beherbergt darüber hinaus Werkstätten für Keramik, Glasbläserei und Grafikdruck, Büros, Gruppen und Vereine, sowie Künstlerateliers. Das Café ConnStanze komplettiert das Angebot.

Tag des offenen Denkmals 

Wer einmal hinter die Fassaden des Werk2 schauen will, kann den Tag des offenen Denkmals dafür nutzen. Immerhin wurde die Kulturfabrik bereits 1848 als Gasmesserfabrik erbaut. Am 8. September öffnet die Veranstaltungsstätte ihre Türen. Bei einem Rundgang um 14 Uhr und einem um 16 Uhr gibt es Einblicke in Räumlichkeiten, die einem als Gäste eher verwehrt bleiben. Auch allerhand Anekdoten aus alten und neuen Zeiten, verspricht der Veranstalter.

 

 

von Pia Maack

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