Junggesellenabschied mal anders

Bild: Anne-Katrin Hutschenreuter

Die Hochzeitssaison ist im vollen Gange. Der Sommer ist die Zeit für Verliebte. Da wird "ja" gesagt, gepoltert, getanzt und an jedem Wochenende in vielen Locations in der Region das Fest der Liebe gefeiert. Wir haben diesmal zwei Vorschläge für einen unvergesslichen Junggesellen- oder Junggesellinnenabschied für euch.

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Wir nehmen euch mit zu Flamingocat, wo ihr mit allen euren Freundinnen in schicke Retro-Brautkleider schlüpfen könnt. Vor besonderer Kulisse werden Erinnerungen für die Ewigkeit festgehalten. In eine andere Welt taucht ihr hingegen bei Leavr ein. Mit der VR-Brille auf der Nase könnt ihr ins Weltraum flüchten, zwischen Hochhäusern balancieren der euch im Autorennen beweisen.

Der Traum vom weißen Kleid

Einmal in ein Brautkleid zu schlüpfen, ist sicher von vielen Frauen ein lang gehegter Traum. Das Team von Flamingocat erfüllt diesen Traum nicht nur für Bräute. Egal ob Hochzeitspläne anstehen oder an läutende Hochzeitsglocken gar nicht zu denken ist, egal, ob dick, dünn, groß, klein, jung oder alt - bei diesem Junggesellinnenabschied schlüpft ihr mit euren besten Freundinnen in coole Kleider. Ob outdoor oder in einem extra für euch angemieteten Studio hält eine Fotografin diesen Tag für die Ewigkeit fest. So bleiben nicht nur die Erinnerungen an die gemeinsamen Momente, ihr haltet außerdem einzigartige Fotos von euch in den Händen. 

Die Inhaberin des Schmuckladens Flamingocat in der Südvorstadt, Alexandra Pauly, organisiert seit vergangenem Jahr das ungewöhnliche Event. Mittlerweile hat sie über 30 Brautkleider in ihrem Repertoire: „Über Kleinanzeigen habe ich Kleider in den verschiedensten Größen ergattert. Wir haben für die Mädels Modelle aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren.“ Schleppen, Schleier und Tüll sind dabei nicht das einzige, was auf die Junggesellinen-Crew wartet: „Selbsgemachte Limonade und Sekt gibt es natürlich auch noch für die Braut und ihre Freundinnen. Wenn es gewünscht ist, kümmern wir uns darüber hinaus um Kuchen oder Cupcakes, Konfetti und Ballons“, erklärt Alexandra Pauly das Konzept. 

Ab 59,60 Euro pro Person seid ihr bei dem dreistündigen Shooting dabei. Mehr Informationen gibt es online unter flamingocat.de.

 

Eine Reise mit VR

Mitten in Leipzig in andere Welten abtauchen. Bei Leavr in der Mediacity bringt euch die VR-Brille zum Grand Canyon, auf die Rennstrecke, ins Weltall oder in die Welt der Anne Frank: "Die Möglichkeiten sind unendlich", schildert die Leiterin des 500 Quadratmeter großen Geländes, Juliane Mathias. Hinter den Kulissen des MDR-Studios warten auf die Junggesellen oder Junggesellinnen und deren Freunde in loungiger Atmosphäre unendliche Weiten und das Gefühl, totaler Entgrenzung mit Virtual Reality. In zwei Stunden können bis zu 15 Personen an verschiedenen Stationen Virtual Reality-Erlebnisse sowie VR-Games ausprobieren. "Dabei kommen die meisten ganz schön ins Schwitzen", weiß Juliane. So beispielsweise auf dem Icaros, dem VR-Sportgerät, auf dem man das Gefühl hat, zu fliegen. Das kann Carsten Philipp durchaus bestätigen, der auf dem ungewöhnlichen Konstrukt direkt zu Beginn die Muskeln seines Oberkörpers brauchte. Für den ZeitPunkt hat er Leavr getestet. Sein Urteil: "Leavr bietet für Aktive genauso Spiele und Stationen wie für weniger Sportliche. Ob stehend, sitzend oder beweglich und mitlaufend - es gibt sehr abwechslungsreiche Anwendungen inklusive spannender Multiplayer-Angebote."   

Besonders das Play Station VR-Spiel "ARK Park" und dessen Dinosaurier-Themenpark hat es ihm angetan: "Ein wenig mulmig wurde mir dabei schon. Das lag sowohl an der tollen Präsentation als auch am VR-Effekt." Julia Wolf, die für den ZeitPunkt in das VR-Erlebnis eintauchte, hat sich von der Google Earth VR-Welt fesseln lassen: "Innerhalb einer halben Stunde hat man die Möglichkeit, die verschiedensten Destinationen der Erde zu bereisen. Das ist wirklich einmalig." Testerin Emily Stegmann hingegen ist überrascht, "wie schnell man sich auf die Immersion einlässt, die Realität für einen Moment ausblendet und sich von den fremden Welten mitreißen lässt."

Mit dem Vorurteil, das VR-Erlebnis sei kein Team-Event, räumt Juliane Mathias schnell auf: "Nicht nur, dass Gruppen bei uns in der Team Challenge gegeneinander antreten können, an jeder Station kann auf einem Bildschirm gesehen werden, was der VR-Brillen-Tragende gerade sieht. So fiebern die eigenen Freunde nicht nur mit; auch der eine oder andere Lacher ist garantiert."

Für Junggesellenabschiede ab zehn Personen bietet Leavr spezielle Preise an. Fragt auf der Website an, ob euer Wunschtermin frei ist, sagt wie viele ihr seid und das Team wird euch einen Specialdeal unterbreiten. Mehr Informationen gibt es online unter leavr.de.

 

von Pia Maack

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