Leipzig entdecken in 3 Schritten

Bild: Pia Maack

Mit dem Semesterstart ist alles neu. Neuer Alltag, neue Wohnung, neue Freunde und eine neue Stadt. Letztere gilt es nun zu erkunden. Wir verraten, wie Leipzig von Land, vom Wasser und aus luftigen Höhen kennen und lieben gelernt werden kann.

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1. Wasser marsch!

Zugegeben, der Herbst lädt nicht gerade dazu ein, die Tage im Wasser zu vertrödeln. Aber AM und AUF dem Wasser geht das auch jetzt noch hervorragend. Mit Mütze, Schal und Regenjacke bewaffnet, lässt sich Leipzig auf den unzähligen Wasserwegen aus einer ganz anderen Perspektive entdecken und genießen. 

Nah am Wasser gebaut: Mit Kanu und Kajak unterwegs 

Wer sich ein Kanu oder Kajak ausleiht und damit den Karl-Heine-Kanal und die weiße Elster unsicher macht, kann in Leipzig auf eigene Faust die vielen Facetten der Stadt erkunden. Mit Power in den Armen geht es durch den grünen Auenwald oder Plagwitz und Schleußig, vorbei an Lofts im Industriecharme, flauschigen Nutrias, malerischen Brücken und anderen versteckten Ecken, die Fußgängern in dieser Perspektive verwehrt bleiben. 

Auf dem Motorboot zurück lehnen und staunen 

Wer sich nicht anstrengen und so viel wie möglich von Leipzigs Wasserlandschaften sehen möchte, kann dabei auch auch noch vieles Wissenswertes erfahren: auf einem Motorboot zeigen Leipzigs „Seebären“ jede Ecke, die es auf dem Wasserweg zu erreichen gibt. Touren gibt es beispielsweise durch den Leipziger Auenwald, auf den Kanälen oder auf einem der Seen rund um Leipzig. 

 

2. Hoch hinaus

In Leipzig gibt es zwar so gut wie keine Berge, aber die ein oder andere Möglichkeit, einen Blick von oben auf die Stadt zu werfen, findet ihr. Der Perfpektivwechsel lohnt sich vor allem bei gutem Herbstwetter, wenn der Blick besonders weit reicht. 

Völkerschlachtdenkmal

Das imposante Bauwerk und Wahrzeichen Leipzigs ist wahrlich eine Augenweide. Kostenlos kann man immerhin den ersten Treppenabsatz erklimmen und hat bereits von dort aus einen ordentlichen Ausblick auf die Leipziger Innenstadt. Für 6 Euro (ermäßigt) kann man die 365 Stufen hochsteigen – alternativ gibt es auch einen Fahrstuhl. Die Anstrengung lohnt sich: Der Ausblick ist bombastisch, man kann weit in alle Richtungen blicken.

Fockeberg 

Beim Aufstieg auf den Fockeberg würde man nicht erwarten, dass diese Erhebung keine natürliche, sondern aus ehemals Bauschutt entstanden ist. In circa zehn  Minuten kann man den Gipfel erklimmen und dabei die Natur und Waldluft genießen. Oben angekommen bietet sich eine phantastische Aussicht auf Leipzig.

Panorama Tower 

Für drei Euro bietet sich auf dem Dach des Panorama Towers, der direkt auf dem Augustusplatz steht, ein einmaliger Blick über die Stadt und darüber hinaus. Bei schönem Wetter könnt ihr hier oben einen Drink genießen.

 

3. On the road

Mit dem Drahtesel unterwegs

Leipzig ist eine absolute Fahrradstadt. Die Radwege bringen euch überall hin und Dank der flachen Landschaft kommen Radler auch kaum ins Schwitzen. Falls ihr noch einen Drahtesel braucht, schaut mal beim „Gebraucht Fahrrad Flohmarkt Leipzig“ im Westwerk am 14. Oktober vorbei. 

Auf zwei Beinen

Zu Fuß kannr jede noch so kleine Ecke Leipzigs erlaufen werden und es entgeht euch dabei nichts. Auf leipzig.travel.de kann aus einer Vielzahl von Stadtführungen gewählt werden: Ob mit einer Marktfrau, in der Nacht oder in Kombination mit einer Tour im roten Doppelstockbus – alles ist möglich.

von Pia Maack

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