Vernissage bringt 2.500 Euro für Leipziger Kinderstiftung

Gelungenes Ausstellungsdebüt

Die 16 Exponate der Leipzigerin Katja Kupfer sind noch bis Mitte März 2017 zu sehen
Die 16 Exponate der Leipzigerin Katja Kupfer sind noch bis Mitte März 2017 zu sehen

Bild: Andreas Krüger

Mit der Fotoserie "the beauty is the beast" beging die Leipzigerin Katja Kupfer am 12. Januar ihr Ausstellungsdebüt in der Szenebar B10. Der Einladung zur Vernissage folgten rund 100 Gäste, darunter Lokalprominenz wie die RB-Spieler Fabio Coltorti und Davie Selke sowie Reporter Guido Schäfer.

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Auch Leipziger Gastronomiegrößen wie Dietrich Enk (MAX ENK und Pilot), Haralabos (Babis) Kirillidis (Trattoria No. 1) und Eckehart Grundmann (Café Grundmann, Café Maître, Maître Patisserie und Le Petit Maître) kamen zur Eröffnung und genossen die künstlerische Kulinarik dieses Abends.

Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten wurde allen Gästen schnell klar, dass der Fotografin hier ein ganz besonders stimmungsvolles Arrangement von Komposition, Bildsprache und atmosphärischen Stilelementen gelungen ist, das an den frisch renovierten Wänden des B10 ideal zur Geltung kommt und hier den notwendigen Raum zur Entwicklung erhält. Kupfer hob in ihren Eröffnungsworten die Entstehungsgeschichte der Fotoserie hervor, deren Erstimpuls aus einem privaten Schnappschuss entstand und dann eine ganz eigene Dynamik aufnahm. Zwar handelte es sich dabei um eine konzeptionierte Fotoserie, jedes der Motive ist jedoch rein zufällig aus dem Moment heraus entstanden und dem Zusammenspiel der Protagonistinnen, dem Licht und dem Gespür für den richtigen Augenblick beim Betätigen des Auslösers.

"Die Fotografie ist meine Leidenschaft seit dem 14. Lebensjahr. In meiner privaten Sammlung finden sich daher ein Vielzahl an Bilder ganz unterschiedlicher Facetten. Doch dass ich heute hier meine erste Ausstellung eröffne, das war weder Ziel noch Ansporn, denn die Fotografie ist für mich mehr als das bloße Einfangen von Momenten - sie ist für mich Ausgleich, Entspannung und Energiegeber. Umso überwältigender ist dies heute hier alles für mich", reflektiert Kupfer die zurückliegenden Tage emotional sowie dankbar, denn diese waren geprägt von der Produktion sowie diverser Werkschauen für die bestmögliche Wirkung aller Exponate. Auch Alexander Malios, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Kinderstiftung, richtete das Wort an die Gäste und hob hervor, wie wichtig die Unterstützung durch lokale Förderer für die Stiftung sei, die sich gegen Kinderarmut in der Region Leipzig einsetzt und sich durch gezielte Aktionen besonders an Brennpunkten der Stadt für Kinder und Jugendliche stark macht. Besonders in Leipzig sei die Kinderarmut besonders hoch.

Die Vernissage war geprägt von vielen guten Gesprächen, impulsivem Austausch unten den Gästen, neuen Einblicken in eine Welt der Fotografie, die hochästhetische Ergebnisse einzig durch die Verwendung von natürlichem Licht und ganz ohne Retusche hervorbringt, sowie reichlich Bestätigung für die Künstlerin und ihren Blick für das Detail. Innerhalb weniger Stunden fanden bereits viele der Exponate neue Besitzer, sodass allein am Eröffnungstag abzüglich aller Produktionskosten eine Summe von bislang 2.500 Euro für die Leipziger Kinderstiftung eingenommen werden konnte. Die 16 Exponate sind noch bis Mitte März 2017 im B10 zu sehen.

von Florian Pötzsch

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