Weihnachtet es etwa schon?

Hohoho

Bild: Pixabay

Der Startschuss für die Vorweihnachtszeit ist gefallen! In den Supermärkten häufen sich Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner, in den Schaufenstern erinnert uns jede Menge Weihnachtsdeko bereits an das bevorstehende Fest und die Werbung für Adventskalender gehört längst wieder zum Alltag. Damit die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr so richtig schön wird, haben wir DIE drei Tipps für euch.

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Der alternative Adventskalender

Bereits Ende Oktober findet man in Supermärkten und Einkaufszentren eine Vielzahl an Einweg-Adventskalender. Von Schokoladen, über Spielzeug und Bier bis zu Kosmetik gibt es fast allesin einer Kalender-Version. Dabei ist der Inhalt meist nicht nur teurer als die gleichen Dinge in der Originalverpackung, diese Kalender hinterlassen jede Menge Müll. Wie wäre es in diesem Jahr mit einer nachhaltigen Alternative? So könnt ihr die Adventszeit sinnvoll begehen und etwas Gutes tun.

Statt 24 Tage lang ein Türchen zu öffnen, könntet ihr beispielsweise am 1. Dezember eine leere Kiste aufstellen und jeden Tag ein ausrangiertes Buch, ein haltbares Lebensmittel, Hygieneartikel hineinlegen und an Weihnachten die volle Kiste dann an eine karitativen Einrichtung spenden. 

Eine Option ist es auch, mit weniger Plastik in. Das bevorstehende neue Jahr zu starten und jeden Tag bis zum Heiligabend ein Plastikprodukt aus dem Haushalt zu verbannen und durch eine plastikfreie Alternative zu ersetzen. Ähnlich funktioniert auch die Minimalismus-Version - quasi ein Statement gegen den Konsum: Sortiere einfach jeden Tag bis zum Fest einen Gegenstand aus deinem Besitz aus.

Wer nicht auf den Adventskalender für den Liebsten oder die Angebetete verzichten will, kann es mit einem Zero-Waste-Adventskalender versuchen. Beim E-Mail-Adventskalender wird nichts eingekauft, nichts verpackt oder dekoriert. Vom ersten bis zum 24. Dezember schickst du jeden Tag eine E-Mail mit einer schönen Erinnerung, einem lieben Text, einem witzigen Foto oder einem Song. 

Finde deinen Lieblings-Weihnachtsmarkt

Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört zur Vorweihnachtszeit wie die Kugel an den Baum. Dergrößte Weihnachtsmarkt Leipzigs ist in diesem Jahr ab dem 26. November bis zum 23. Dezember in der Innenstadt zu finden. Wem es hier zu voll und groß ist, muss aber keineswegs auf den Weihnachtsmarkt-Besuch verzichten. Unzählige kleine Märkte sind bis zum Fest in den Stadtvierteln zu finden. Da ist für jeden der richtig Ort dabei. 

Schon in diesem Monat lohnt sich beispielsweise der Besuch im Leipziger Westen. Dort findet bereits zum dritten Mal der Weihnachtsmarkt „Lametta For Heinz“ in der Hähnelstraße 22 statt. Bei diesem herzerwärmenden Adventsmarkt in besonderer Atmosphäre gibt es am ersten Adventswochenende (Freitag bis Sonntag) viele schöne Stände mit regionalen, handgefertigten, gebastelten und verrückten Dingen.  

Nicht weit entfernt startet am 29. November bis zum 1. Dezember der kleine, aber feine Kiez- Weihnachtsmarkt im Garten des Felsenkellers. Hier findet ihr leuchtende Adventssterne, hölzerne Böden, kuschlige Sitzecken, Speise und Getränke- Angebote, ein Kletterhaus für Kinder, etwas Handwerk zum Gucken und diverses Programm. 

 

Eis, Eis, Baby!

Die nördliche Halle des sogenannten Kohlrabizirkus im Südosten der Stadt ist Spielstätte der Eishockeymannschaft EXA Ice-Fighters Leipzig. Und auch Hobby-Schlittschuhläufer können Runden in der Halle drehen. In der Kuppelhalle der ehemaligen Großmarkthalle in der Straße An den Tierkliniken können Hobby-Schlittschuhläufer von der Heimstätte der Eishockey-Profis profitieren. Immerhin stehen Eisfreunden 1711 Quadratmeter zum Flitzen, Drehen und Sprinten zur Verfügung. 

Für das Ausleihen von Schlittschuhen zahlen Besucher im Kohlrabizirkuis 3 Euro (für Gruppen 2 Euro. Helmen kosten 2 Euro und das Kufenschleifen für private Schlittschuhe 9 Euro. Die Lernhilfen zum Festhalten für Anfänger gibt es für 3 Euro. Der Eintritt liegt bei 5 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder und alle Ermäßigungsberechtigten. Sparen lässt sich mit Familientickets, Zehnerkarten oder Tagestickets. Eine Eiszeit dauert zwei Stunden – danach ist 30 Minuten Pause für die Eismaschine. 

Mehr Informationen gibt es online unter leipziger-eisarena.de.

 

von Pia Maack

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